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Das Blackphone 2 verkauft sich offenbar schlecht.
Das Blackphone 2 verkauft sich offenbar schlecht. (Bild: Silent Circle)

Silent Circle: Keiner will Blackphones kaufen

Das Blackphone 2 verkauft sich offenbar schlecht.
Das Blackphone 2 verkauft sich offenbar schlecht. (Bild: Silent Circle)

Der Umsatz mit den auf Sicherheit optimierten Blackphone Android-Smartphones von Silent Circle bleibt offenbar deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das Unternehmen steht möglicherweise vor der Insolvenz und wird mittlerweile sogar von einem ehemaligen Geschäftspartner verklagt.

Der Blackphone-Hersteller Silent Circle hat offenbar wirtschaftliche Probleme. Wie Forbes berichtet, hat der auf Sicherheitsprodukte spezialisierte Hersteller 20 Mitarbeiter entlassen, rund 15 Prozent der gesamten Belegschaft. Anscheinend ist sogar die Produktion eines Nachfolgemodells fraglich.

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Der Umsatz des Blackphone 2 soll mehrere hundert Millionen Dollar unter den Erwartungen gelegen haben, schreibt Forbes. Der ehemalige Blackphone-Partner Geeksphone hat Silent Circle verklagt, weil Silent Circle ausstehende Zahlungen über 5 Millionen US-Dollar nicht bezahlt haben soll. Außerdem soll Silent Circle dem Unternehmen für die Produktion des ersten Modells noch etwa 30 Millionen US-Dollar schulden.

Für das Jahr 2015 war dem Bericht zufolge ein Umsatz von 750 Millionen US-Dollar eingeplant, zusammengekommen sind jedoch nur 10 Millionen. Anfang des Jahres ist ein Investor bei dem Unternehmen mit rund 20 Millionen US-Dollar eingestiegen, allerdings unter der Bedingung, dass die Verbindlichkeiten des Unternehmens von PGP-Erfinder Phil Zimmermann neu strukturiert werden. Gelingt dies nicht innerhalb eines Jahres, müsste Silent Circle wohl Gläubigerschutz beantragen.

Wer das Blackphone kauft, bekommt nicht nur das Gerät, sondern auch ein Dienstleistungspaket dazu. Im Preis von derzeit 870 Euro ist ein Abo für die verschlüsselten Telefon- und Messenger-Dienste des Unternehmens enthalten. Nach einem Jahr muss das Abo für einen monatlichen Preis von 10 Euro erneut erworben werden.

Unklare Sicherheitsgewinne

Unklar ist, wie groß der Sicherheitsvorsprung der Geräte wirklich ist. Beide bisher vorgestellten Modelle basieren auf einer Silent OS genannten Version von Android. Silent Circle verspricht immerhin schnelle Updates gegen Sicherheitslücken. Doch gerade in Verbindung mit einem guten Custom Rom können Nutzer aus zahlreichen Apps zur verschlüsselten Kommunikation wählen, die zudem kostenfrei sind. Auch die Apps von Silent Circle können ohne das Blackphone genutzt werden.

Das erste Blackphone wurde zudem mit schlechter Hardwareausstattung ausgeliefert, was viele Nutzer verärgerte. Für den Preis eines absoluten Topsmartphones gab es allenfalls Mittelklasse-Hardware. Das zweite Blackphone hat einen größeren Bildschirm, aber auch dort war zum Beispiel das verbaute SoC bereits bei Veröffentlichung nicht auf dem aktuellsten Stand.


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Sterling_Archer 14. Jul 2016

die vertrauenswürdigen gruppen aus hong kong.

jose.ramirez 13. Jul 2016

Als wären die Anderen Anbieter besser als Google, Apple und Microsoft sind beim...

Kleba 13. Jul 2016

Für den Fall, dass die englische Wikipedia dir nicht zusagt: Der "Canary" (prinzipiell...

smirg0l 13. Jul 2016

Otto Normaluser benutzt aber eher kein BlackBerry? Und die Personen, die einen hatten...

skyynet 13. Jul 2016

Laut nachstehender Quelle basiert das aktuelle Silent OS 3.0 auf Android 6.0.1. Was ich...



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