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Signify Smart Home: Philips Hue bietet Multi-Bridge-Unterstützung

Die Multi-Bridge-Funktion von Philips Hue für das Smart Home hat noch einige Einschränkungen. Diese will Signify erst nächstes Jahr beseitigen.
/ Ingo Pakalski
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Philips Hue bietet Multi-Bridge-Unterstützung (Bild: Signify)
Philips Hue bietet Multi-Bridge-Unterstützung Bild: Signify

Signify hat die Multi-Bridge-Funktion für Philips Hue freigeschaltet. Damit lassen sich mehrere Philips-Hue-Bridges miteinander verknüpfen und in einem System zusammenführen. Das Unternehmen hatte die Funktion erstmals im Februar 2024 in Aussicht gestellt, im Herbst wurde die Markteinführung für dieses Jahr bestätigt.

Wenn bereits mehrere Bridges im Einsatz sind, sollen sich die damit verbundenen Smart-Home-Geräte einfacher als bisher in der Philips-Hue-App steuern lassen.

Die Nutzung der Multi-Bridge-Funktion setzt mindestens die Version 5.31 der Philips-Hue-App voraus. Außerdem müssen die Bridges mit einer aktuellen Firmware versorgt sein. Die Multi-Bridge-Funktion kann nur dann verwendet werden, wenn ein Philips-Hue-Konto genutzt wird. Signify begründet dies damit, dass die Cloud für die Steuerung der Bridges verwendet werde.

Menge der Philips-Hue-Bridges nicht wirklich beschränkt

Signify empfiehlt, maximal 50 Smart-Home-Geräte an einer Bridge zu betreiben. Prinzipiell können jedoch mehr als 50 Geräte angemeldet und verwendet werden. Der Hersteller gibt darauf nur keine Garantie. Bisher ließen sich bereits mehrere Bridges zur Erweiterung der Gerätekapazität verwenden, diese laufen dann quasi parallel - das machte die Steuerung unpraktisch.

Als die Multi-Bridge-Funktion im September bei der Ifa erneut gezeigt wurde, gab das Unternehmen an, dass sich zehn Bridges in internen Tests problemlos hätten nutzen lassen. Das sei aber keine Hardware-Begrenzung. Es würden sich garantiert bis zu 500 Smart-Home-Geräte verteilt über zehn Bridges steuern lassen.

Durch die Multi-Bridge-Unterstützung entfällt der bisher nötige Wechsel zwischen den installierten Bridges, um alle Geräte im Smart Home zu steuern. Außerdem kann die Reichweite des Zigbee-Netzwerks erhöht werden, was vor allem in Häusern mit mehreren Etagen nötig sein kann, wenn diese durch Betondecken abgetrennt sind.

Diese Beschränkungen existieren

Derzeit gebe es noch Einschränkungen bei der Nutzung der Sprachsteuerung über Amazon Alexa oder Google Assistant, räumte der Hersteller in einem Support-Dokument zum Multibridge-Support(öffnet im neuen Fenster) ein. Mit der Stimme lassen sich nur die Smart-Home-Geräte einer einzigen Bridge steuern. Mit Siri lassen sich bereits die Geräte auf allen Hue-Bridges per Stimme steuern.

Das Hue-Blog(öffnet im neuen Fenster) zitiert Signify mit dem Plan, eine umfassende Sprachsteuerung für Alexa und Google Assistant Anfang 2025 nachzureichen.

Wenn sich Smart-Home-Geräte mit Schaltern steuern lassen sollen, müssen diese weiterhin mit derselben Bridge verbunden sein. Auch eine Backup-Funktion bietet Signify für das eigene Smart-Home-System weiterhin nicht an. Zudem stehen noch keine Funktionen bereit, um die an einer Bridge angemeldeten Smart-Home-Geräte auf eine andere Bridge zu migrieren.


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