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Sigma sd Quattro: Zwei spiegellose Systemkameras mit Foveon-Sensor

Sigma hat mit der Quattro-H eine Systemkamera mit einer Auflösung von 51 Megapixeln und einem dreilagigen Foveon-Sensor vorgestellt. Die ebenfalls neue sd Quattro kommt auf 39 Megapixel.

Artikel veröffentlicht am ,
Sigma sd Quattro
Sigma sd Quattro (Bild: Sigma)

Sigma hat zwei neue spiegellose Systemkameras mit Foveon-Sensoren vorgestellt. Die sd Quattro kommt auf eine Auflösung von 39 Megapixeln, die Quattro-H auf 51 Megapixel.

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Fast alle anderen Bildsensoren arbeiten mit dem Bayer-Muster, das wie ein Mosaik eine Reihe von RGB-Farbfiltern nutzt, um die Farbinformationen aufzunehmen. Das bedeutet: Jedes Pixel kann bei herkömmlichen Sensoren nur eine der drei Farben aufnehmen und nicht alle drei auf einmal. Der Foveon-Sensor nimmt alle Farben vertikal auf. Farbfilter wie bei einem Bayer-Sensor oder einen Tiefpassfilter gibt es nicht. Allerdings lässt sich argumentieren, dass der Sensoraufbau selbst dem eines Filters entspricht.

Die neuen Kameras sind mit Sigmas SA-Bajonett ausgerüstet, für das es 15 Objektive gibt, die Kleinbild-Brennweiten von 18 bis 600 mm abdecken.

  • Sigma sd Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma sd Quattro-H (Bild: Sigma)
  • Sigma sd Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma sd Quattro (Bild: Sigma)
Sigma sd Quattro (Bild: Sigma)

Bei der Sigma sd Quattro kommt ein APS-C großer Sensor mit 23,5 x 15,5 mm zum Einsatz. Die hd-Version ist mit einem etwas größeren Sensor ausgestattet, dessen Format Sigma APS-H nennt. Es beschreibt einen Bildsensor mit den Abmessungen 26,6 x 17,9 mm. Beide Sensoren arbeiten in einem Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis 6.400, während die Konkurrenz bereits bei Werten weit darüber hinaus agiert. Über die Bildqualität sagt das aber nichts aus. Die Verschlusszeiten reichen von 1/4.000 bis 30 Sekunden.

Die Systemkameras sind mit einem elektronischen Sucher mit 2,36 Megapixeln Auflösung ausgerüstet, der etwas deplatziert rechts von der optischen Achse angebracht ist. Auf der Rückseite befindet sich ein 3 Zoll (7,62 cm) großes Display. Die sd Quattro erreicht eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 3,6 Aufnahmen pro Sekunde, während die sd Quattro H auf bis zu 3,8 Aufnahmen pro Sekunde kommt. Gespeichert wird auf SD-Karten. Die Kamera verfügt über einen HDMI- und eine USB-3.0-Anschluss. Die gegen Spritzwasser abgedichteten Gehäuse sind jeweils 147 mm x 95,1 mm x 90,8 mm groß und wiegen etwa 625 Gramm ohne Akku, Speicherkarte und Objektiv.

Beide Quattro-Kameras verfügen über einen Hybrid-Autofokus, der Phasen-AF und Kontrast-AF kombiniert. Preise und Verfügbarkeiten beider Kameras stehen noch nicht fest.



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nykiel.marek 25. Feb 2016

Tun sie bei Bayer-Sensoren genauso, hast du dich dann auch darüber beschwert? LG, MN

snowhite 24. Feb 2016

Ich muss sagen, dass ich mich schon seit längerer Zeit gefragt hatte, wann Sigma endlich...

ad (Golem.de) 24. Feb 2016

Hi, der Absatz zum Foveon-Sensor fehlte tatsächlich. Zudem wurden einige technische...

nykiel.marek 24. Feb 2016

Es ist auch eine Kamera und kein Mode-Accessoire. LG, MN


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