Abo
  • Services:

Sigma DP2 Quattro: Neuer Foveon-Schichtsensor mit höherer Auflösung

Sigma hat mit der DP2 Quattro eine neue Kompaktkamera mit extravagantem Gehäuse und Festbrennweite vorgestellt, die aber vor allem wegen ihres neuen, hochauflösenden Schichtsensors Foveon X3 interessant ist.

Artikel veröffentlicht am ,
DP2 Quattro
DP2 Quattro (Bild: Sigma)

Der von Sigma neu entwickelte Foveon-X3-Direktbildsensor nimmt auf drei Ebenen jeweils das Licht für eine Grundfarbe auf. Im Gegensatz zur vorherigen Generation kann die neue Quattro-Version eine höhere Auflösung realisieren.

  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Aufbau des Foveon-X3-Quattro-Direktbildsensors (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
  • Sigma DP2 Quattro (Bild: Sigma)
Aufbau des Foveon-X3-Quattro-Direktbildsensors (Bild: Sigma)
Stellenmarkt
  1. AIC Group GmbH, Lüneburg
  2. über DIS AG, Münster

Insgesamt will Sigma drei Kameras der neuen DP-Serie anbieten - mit einem Weitwinkel- und einem Teleobjektiv und mit einer Standardbrennweite. Wer also einen anderen Bildwinkel aufnehmen will, muss sich eine andere Sigma-Kamera besorgen, denn die Objektive sind nicht auswechselbar.

Der Weitwinkel der DP1 Quattro entspricht 28mm KB, die Standard-Brennweitenkamera kommt auf 45 mm und die Quattro mit Teleobjektiv erreicht 75 mm KB-Brennweite.

Die Bildkontrolle erfolgt über ein 3 Zoll (7,62 cm) großes Display auf der Rückseite mit einer Auflösung von etwa 920.000 Bildpunkten.

Der Sensor nutzt drei unterschiedlich tief ins Silizium eingebettete Schichten mit Photodioden, die jeweils einer anderen RGB-Farbe zugeordnet sind. Praktisch alle anderen Bildsensoren arbeiten mit dem Bayer-Muster, das wie ein Mosaik eine Reihe von RGB-Farbfiltern nutzt, um die Farbinformationen aufzunehmen. Das bedeutet: Jedes Pixel kann bei herkömmlichen Sensoren nur eine der drei Farben aufnehmen und nicht alle drei Farben auf einmal. Der Foveon-Sensor nimmt alle Farben vertikal auf. Farbfilter wie beim einem Bayer-Sensor oder einen Tiefpassfilter gibt es nicht. Allerdings lässt sich argumentieren, dass der Sensoraufbau selbst dem eines Filters entspricht.

Der Foveon X3 Quattro besitzt zwar wiederum drei Schichten, aber nur zwei davon kommen auf eine Auflösung von 4,9 Megapixeln, während die oberste Schicht eine Auflösung von 20 Megapixeln aufweist und vermutlich auch noch Luminanzinformationen aufnimmt. Dabei sollen laut Hersteller Rohdatenbilder mit einer Auflösung von maximal 5.424 x 3.616 Pixeln (rund 20 Megapixel) im Format 3:2 entstehen. Die Lichtempfindlichkeit reicht bis ISO 6.400. JPEGs können mit hochgerechnet bis zu 39 Megapixeln ausgegeben werden.

Videos kann die Kamera aufgrund ihres Sensoraufbaus nicht aufnehmen. Einen Preis für die Kameras, die mit 161,4 x 67 x 81,6 mm recht groß sind (Normalbrennweitenmodell), nannte Sigma genauso wenig wie ein Erscheinungsdatum.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 216,50€
  2. 23,99€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

iWorker 05. Mai 2014

Ich kann deine Skepsis schon verstehen, aber Festbrennweiten haben einfach eine bessere...

moizi 13. Feb 2014

Krass was bei Sigma im Moment abgeht. Hammer Objektive und jetzt auch noch neue DP's...

zonk 11. Feb 2014

http://flickriver.com/photos/tags/dp1s/interesting/

zonk 11. Feb 2014

Ich denke nicht dass sie gegenueber der DP2M verlieren wird und selbst wenn, kannst du ja...


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Nissan x Opus Concept Recycelte Autoakkus versorgen Campinganhänger mit Strom
  2. NXT Rage Elektromotorrad mit Kohlefaser-Monocoque vorgestellt
  3. Elektrokleinstfahrzeuge Verkehrsminister Scheuer will E-Scooter zulassen

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    •  /