Abo
  • Services:

Sigma DP0 Quattro: Ein Sensor, drei Schichten und 14 mm

Sigma hat mit der DP0 Quattro die ungewöhnlichste Kompaktkamera des noch jungen Jahres vorgestellt. Sie verfügt über einen Foveon-Schichtsensor und ein riesiges 14-mm-Objektiv. Der Foveon-Schichtsensor kann mit seinen drei Ebenen das Licht für jeweils eine Grundfarbe aufnehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sigma DP0 Quattro
Sigma DP0 Quattro (Bild: Sigma)

Das vergleichsweise lange und große Objektiv mit 14 mm Brennweite (21 mm Kleinbild-Äquivalent) der Sigma DP0 Quattro sorgt für das ungewöhnliche Äußere der Kamera. Ihr Body ist zudem sehr breit und flach, so dass die Kamera sofort ins Auge fällt.

  • Sigma DP0 Quattro (Bild: Sigma)
Sigma DP0 Quattro (Bild: Sigma)
Stellenmarkt
  1. Carl Spaeter Südwest GmbH, Karlsruhe
  2. Software AG, Darmstadt

Der Foveon X3 Quattro im APS-C-Format besitzt zwar drei Schichten, aber nur zwei davon kommen auf eine Auflösung von 4,9 Megapixeln, während die oberste Schicht eine Auflösung von 20 Megapixeln aufweist und vermutlich auch noch Luminanzinformationen aufnimmt. Dabei sollen laut Hersteller Rohdatenbilder mit einer Auflösung von maximal 5.424 x 3.616 Pixeln (rund 20 Megapixel) im Format 3:2 entstehen. Die Lichtempfindlichkeit reicht bis ISO 6.400. JPEGs können mit hochgerechnet bis zu 39 Megapixeln ausgegeben werden. Die ISO-Empfindlichkeit kann in 1/3 EV-Schritten eingestellt werden.

Das integrierte Objektiv mit 14 mm Brennweite und einer Anfangsblendenöffnung von f/4 entspricht dem Blickwinkel eines 21-mm-Objektivs auf einer 35-mm-Kamera. Das Gehäuse der Kamera besteht aus einer Magnesiumlegierung. Die Bildkontrolle erfolgt über einen 3 Zoll (7,62 cm) großen Monitor mit rund 920.000 Bildpunkten Auflösung.

Keine Videoaufnahme möglich

Zur automatischen Scharfstellung besitzt die Sigma DP0 Quattro neun Messfelder. Der Gesichtserkennungs-AF priorisiert den Fokus bei Bedarf auf das Gesicht des Motivs. Auch eine manuelle Fokussierung ist über den Fokusring möglich. Der Serienbildmodus ermöglicht es, bis zu 3,5 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung aufzunehmen. Bauartbedingt lassen sich mit der Kompaktkamera aber keine Videos aufzeichnen.

Die Kamera nimmt nicht nur JPEGs, sondern auch Rohdateien auf. Wer will, kann sie auch in der Kamera zu JPEGs umwandeln und Belichtungskorrekturen oder Änderungen am Weißabgleich vornehmen.

Gespeichert wird auf SD-Karten (SD-, SDHC-, SDXC-kompatibel), wobei die Sigma auch mit dem UHS-I-Standard kompatibel ist. An die DP0 Quattro kann über ihren Blitzschuh auch ein Blitzgerät angesteckt werden. Einen optischen Sucher gibt es ebenso wie eine Sucherlupe für das LCD optional.

Die Sigma DP0 Quattro misst 161,4 x 67 x 126 mm. Ihr Gewicht verriet Sigma noch nicht. Erscheinungsdatum und Preis stehen noch nicht fest.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

snowhite 10. Feb 2015

Vielen Dank für den Artikel! Also diese Kamera ist auf jeden Fall speziell, aber das...

cuthbert34 10. Feb 2015

Bei den Sigma Kameras mag man über viel diskutieren können, aber um eines geht es...

cuthbert34 10. Feb 2015

Nur meine Vermutung, aber ich denke Sigma macht vor allem mit den Objektiven den...


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /