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Sigil: John Romero setzt Doom fort

Rund 25 Jahre nach der Veröffentlichung von Doom stellt John Romero - einer der damaligen Leveldesigner - eine Art inoffizielle Fortsetzung vor. Die Megawad soll kostenlos erscheinen, für Fans gibt es Spezialeditionen zu kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Sigil
Artwork von Sigil (Bild: John Romero)

Der Leveldesigner John Romero hat zum 25. Jubiläum des Actionklassikers Doom so etwas wie eine inoffizielle Fortsetzung angekündigt. Sie soll unter dem Titel Sigil als Mod im Februar 2019 für Windows-PC und MacOS erscheinen. Zum Spielen muss das Original von Doom installiert sein, das am 10. Dezember 1993 auf den Markt kam. Spieler müssen dann lediglich eine Datei, die alle neuen Inhalte enthält, in das korrekte Verzeichnis kopieren.

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Auf seiner Webseite hat John Romero ein Interview mit sich selbst veröffentlicht, in dem er die wichtigsten Fragen rund um die Mod beantwortet. Demnach besteht Sigil aus neun Einzelspieler- und neun Deathmatch-Levels. Die Handlung ist unmittelbar nach dem Ende von Doom als weitere Episode angesetzt. Dabei verschlägt es den Spieler in besonders tiefe Tiefen der Hölle, um dort gegen Monster zu kämpfen. Der Name Sigil bezieht sich offenbar auf ein Siegel, das einer der Höllenfürsten verwendet hat, um den Spieler statt auf die Erde in den Ort der Verdammnis zu teleportieren.

Die Mod soll kostenlos erscheinen, Geld will Romero mit Sigil aber trotzdem verdienen. Dafür bietet er zwei unterschiedlich teure Spezialausgaben an, die Extras wie einen Soundtrack, einen USB-Stick mit dem Aussehen einer Floppy Disk und Aufkleber enthalten. Die teurere Special Edition beinhaltet außerdem eine Zinnfigur, die den Kopf von Romero auf einem Spieß darstellt - der Entwickler ist schon länger für seinen morbiden Humor bekannt.

Romero war einer der Designer, der bei dem damals kleinen Entwicklerstudio id Software das Actionspiel Doom produzierte; er war vor allem für die Levels zuständig. Weitere bekannte Entwickler, von denen heute immer noch zu hören ist, sind American McGee, Tom Hall und vor allem der Programmierer John Carmack.



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~jaja~ 14. Dez 2018

Brutal Doom ist etwas komplett anderes, da sind alle zusammen geklauten Ressourcen in BD...

~jaja~ 14. Dez 2018

Soweit bin ich damit noch gar nicht, ich glaube ich habe bisher vielleicht fünf oder...

~jaja~ 12. Dez 2018

Die PWAD selbst wird ja eh frei verfügbar sein, und der Rest ist letztendlich nur für...

~jaja~ 12. Dez 2018

Nein, er war weder faul noch unbeliebt. Offiziell wurde er gegangen, weil er "nicht hart...

SpaceReptile 12. Dez 2018

Beim "ur-doom" warn es ja auch digitalisierte 3d figuren die abfotografiert und dann per...


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