Siemens: Elektrolyseurfabrik in Berlin geplant

Siemens will in Berlin-Moabit ab 2023 Elektrolysezellen zur Produktion von Wasserstoff herstellen.

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Bei Siemens in Berlin-Moabit sollen bald Elektrolysezellen gefertigt werden.
Bei Siemens in Berlin-Moabit sollen bald Elektrolysezellen gefertigt werden. (Bild: Peter Kuley/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0)

Die Firma Siemens Energy will ab kommendem Jahr in Berlin eine Produktionsanlage für Elektrolysezellen aufbauen. Die Kapazitäten sollen dabei "im Gigawatt-Bereich" liegen.

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Die Elektrolysezellen sollen bei Siemens in Berlin-Moabit gefertigt und zu Modulen zusammengesetzt werden. "Diese werden dann, entsprechend der benötigten Leistung, zu größeren verfahrenstechnischen Einheiten zusammengesetzt. In Deutschland wird dieser letzte Schritt am Standort Mülheim erfolgen", so Siemens Energy in seiner Pressemitteilung.

Siemens setzt auf PEM-Elektrolyse

Bei der Elektrolyse konkurrieren verschiedene mögliche Technologien miteinander. Siemens plant in Berlin den Bau von PEM-Elektrolyseuren (Proton Exchange Membrane). Diese erreichen eine höhere Effizienz als die bereits etabliertere alkaline Elektrolyse. Andere Hersteller setzen auf die Festoxid-Elektrolyse, die noch höhere Effizienzwerte erreichen soll.

Elektrolyseure spalten Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff. Solcher mit Hilfe von Elektrizität hergestellter Wasserstoff wiederum gilt als wichtiger Baustein für die weitere Energiewende, insbesondere im industriellen Bereich, aber auch als Stromspeicher.

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Bisher spielt die Elektrolyse allerdings keine große Rolle: Industriell benötigter Wasserstoff wird bislang fast ausschließlich aus fossilen Rohstoffen hergestellt.

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