Abo
  • Services:

Siemens: Berliner Silicon Valley könnte in Siemensstadt entstehen

Universitäten, Wohnungen, Fabriken: Der Großkonzern Siemens will in Berlin eventuell einen Technologiecampus errichten - wenn die Hauptstadt das Unternehmen unterstützen würde. Ansonsten geht es vielleicht nach Asien.

Artikel veröffentlicht am ,
Siemens könnte wieder in die Hauptstadt investieren.
Siemens könnte wieder in die Hauptstadt investieren. (Bild: Pixabay.com)

Siemens hat Pläne, einen Technologiecampus im Berliner Bezirk Spandau zu errichten. Dort, wo das Unternehmen seinen Ursprung hat, will es in Siemensstadt Universitäten, Wohnungen, Einzelhändler, Forschungslabors und Produktionsstätten errichten. Vorbild sei ein Campus im Stil des Silicon Valley, berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Das Unternehmen will demnach 500 bis 600 Millionen Euro in den Standort investieren. Dabei steht das Projekt noch nicht fest: Derzeit diskutiere Siemens intern auch andere Orte - auch international werde gesucht. Das hänge davon ab, ob das Land Berlin den Konzern finanziell unterstütze. Auch erweiterte Baurechte seien eine Forderung des Unternehmens. Die Hauptstadt hat gute Voraussetzungen: Argumente dafür sind die vielen Universitäten und eine derzeit noch boomende Startup-Szene.

Nutzen von denkmalgeschützten Bauten

Die vorhandenen Flächen und Industriestätten bieten zudem Platz für den Aufbau eines Technologiecampus. 940.000 Quadratmeter stehen demnach zur Verfügung. Dabei sollen in den denkmalgeschützen Bauten Produktionsstätten errichtet werden. Auf der 350.000 Quadratmeter großen Freifläche dazwischen will Siemens Bildungseinrichtungen und dazugehörige Wohnungen bauen. In etwa zehn Jahren soll daraus ein neues Stadviertel entstehen.

Momentan hat Siemens etwa 12.000 Mitarbeiter in Berlin und ist damit nach der Deutschen Bahn, der Charité, Vivantes und der BVG der fünftgrößte Arbeitgeber. Die Konzernzentrale befindet sich in München. Es ist nicht klar, welche Produkte der Konzern in Berlin herstellen will, noch ist sicher, ob der Standort überhaupt genutzt wird. Intern gibt es Streitigkeiten: Einige Vorstandsmitglieder würden lieber in einen ausländischen Standort investieren, etwa in Asien.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-64%) 17,99€
  2. (-63%) 22,49€
  3. 2,99€
  4. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

chewbacca0815 01. Aug 2018 / Themenstart

Laut Maps.Google.de liegt Siemensstadt direkt neben dem "Lughafen Berlin-Tegel" am...

PerilOS 31. Jul 2018 / Themenstart

Du meinst sicherlich Tempelhof und nicht Tegel. Ich empfehle dir auch mal von Siemens zum...

-eichi- 31. Jul 2018 / Themenstart

Wer zahlt darf auch ein bisschen jammern und wenn ich dann höre das die Berliner mit geld...

amagol 31. Jul 2018 / Themenstart

Wozu? Ohne Autobahnanbinding und ICE halt? OK, immerhin gut um ein Datacenter oder AKW...

dabbes 30. Jul 2018 / Themenstart

Hauptsache alles nach Berlin.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten
  2. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  3. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI

    •  /