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Sieben Touchscreens: Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten

Nissan zeigt mit dem Xmotion, wie Autos aussehen könnten, bei denen weitgehend auf manuelle Bedienelemente verzichtet wird. Nicht weniger als sieben Touchscreens stehen Fahrer und Beifahrer zur Verfügung. Ein Koi-Karpfen fungiert als virtueller Assistent.
/ Andreas Donath
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Nissan Xmotion mit Koi als virtuellem Assistenten (Bild: Nissan)
Nissan Xmotion mit Koi als virtuellem Assistenten Bild: Nissan

Nissan hat auf der North American International Auto Show in Detroit ein SUV mit sieben Touchscreens im Inneren enthüllt. Manuelle Bedienelemente sollen offenbar der Vergangenheit angehören. Ob den Kunden das gefällt, darf bezweifelt werden: An Teslas Touchscreen-Ansatz im Model 3 gibt es viel Kritik. Tesla verzichtet auf traditionelle Kombiinstrumente.

Nissan Xmotion
Nissan Xmotion (03:59)

Der Xmotion (ausgesprochen Cross Motion) verfügt über drei Hauptdisplays sowie links- und rechtsseitige Anzeigen, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstrecken. Am Fahrzeughimmel befindet sich ein weiteres Display, das anstelle eines Rückspiegels genutzt werden soll. Zudem gibt es ein Display auf der Mittelkonsole.

Nissan zufolge kann der Nutzer die Displays und das Infotainment-System durch Handbewegungen und Blicke steuern. Dazu kommt ein Sprachkommandosystem. Der Fahrer soll sich so auf das Fahren konzentrieren können. Sogar einen Fingerabdruckscanner auf der Oberseite der Konsole baute Nissan ein. Authentifiziert sich der Fahrer, startet die Eröffnungssequenz auf den Bildschirmen, und der virtuelle Assistent, der die Form eines japanischen Koi-Karpfens hat, erscheint auf dem Hauptbildschirm.

Nissan Xmotion auf der Detroit Motor Show
Nissan Xmotion auf der Detroit Motor Show (01:09)

Ist das SUV autonom unterwegs, erzählt der Karpfen Geschichten zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Diese ungewöhnliche Idee dürfte aber keine Serienchancen haben, wenngleich auch andere Autohersteller überlegen, was Nutzer autonomer Autos während der Fahrt tun könnten. Toyota etwa will zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ein Mehrzweckfahrzeug präsentieren , das als rollendes Büro, Hotelzimmer mit Bett, Minirestaurant, Geschäft oder gar als Arztpraxis unterwegs sein kann.


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