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Bragis Dash Pro braucht kein Smartphone

Die teuersten Bluetooth-In-Ears im Test sind Bragis Dash Pro. Darauf läuft ein eigenes Betriebssystem, so dass die Stöpsel unabhängig vom Smartphone genutzt werden können und Nutzer etwa beim Sport das Smartphone nicht dabei haben müssen. Zudem haben die Dash Pro eine Sensorfläche, können aber auch mit anderen Techniken bedient werden.

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Bragi legt den Ohrhörern vier verschieden große Aufsatzpaare und vier Ohrpassaufsätze bei. Während sich die einfachen Aufsätze leicht wechseln lassen, gilt das nicht für die Ohrpassaufsätze, die nur sehr mühsam auf die Stöpsel zu bekommen sind. Die Dash Pro haben auf der Innenseite eine große Wölbung, die nach einiger Zeit schmerzhaft im Ohr drückt. Vergleichbares haben wir bei keinem anderen Testmuster vorgefunden. Damit legt Bragi hier eine 1a-Fehlkonstruktion hin. Wir tragen die Dash Pro nicht gerne - und mit einer Mütze verstärken sich die Schmerzen nochmals erheblich.

Das Sensorfeld kennt deutlich mehr Befehle als bei den Beoplay E8, aber genau das führt dann auch zu Problemen. Auf dem linken Stöpsel sind neun Befehle hinterlegt, auf dem rechten sind es 18, teilweise abhängig vom jeweiligen Betriebszustand. Die gebräuchlichen Befehle sind schnell erlernt, aber bei den Spezialfunktionen wird es dann unübersichtlich, weil es einfach zu viele sind.

  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für die WF1000-X ist uns zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WF1000-X mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die runde Bauform macht das Run-Ladeetui sehr dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Run mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headphone-Ladeetui hat keinen Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headphone mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite Sport hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite Sport mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite 65t hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite 65t mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei all dem kommt erschwerend hinzu, dass die Sensorfläche nicht so eindeutig identifizierbar ist wie beim Beoplay E8. Dadurch passiert es immer wieder, dass Befehle nicht angenommen werden, weil wir nicht den zugewiesenen Bereich betätigen; das frustriert bei der Nutzung.

Ergänzend dazu können die Grundfunktionen des Geräts auch mit Kopfbewegungen gesteuert werden. Ein Anruf kann durch Kopfnicken angenommen und mittels Kopfschütteln abgelehnt werden. Dabei sieht der Nutzer aber schon ziemlich bekloppt aus - wir konnten uns nicht so recht daran gewöhnen, solche Gesten in der Öffentlichkeit zu verwenden. Noch komplizierter wird es, wenn wir das zuschaltbare 4D-Navigationsmenü aktivieren. Dann können wir mit Kopfbewegungen durch das Bedienungsmenü navigieren. Für uns ist das kein sinnvoller Ersatz für eine klassische Steuerung.

Dash Pro funktionieren auch ohne Smartphone

Zudem gibt es noch eine sogenannte Shortcut-Steuerung. Dabei wird der rechte Wangenbereich vor dem Ohr zu einer Touch-Oberfläche und wenn Nutzer diesen doppelt antippen, kann einer von drei Befehlen ausgeführt werden. Wir haben die Funktion nur selten verwendet, weil der eine Befehl eben auch über den Sensorbereich aufgerufen werden kann. Alle zusätzlichen Steuerungsfunktionen können in den Geräteeinstellungen abgeschaltet werden.

  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für die WF1000-X ist uns zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WF1000-X mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die runde Bauform macht das Run-Ladeetui sehr dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Run mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headphone-Ladeetui hat keinen Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headphone mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite Sport hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite Sport mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite 65t hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite 65t mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Alle genannten Steuerungsmöglichkeiten stehen auch bereit, wenn die Dash Pro ohne verbundenes Smartphone verwendet werden. Dafür stehen auf dem Gerät 4 GByte Speicher für Musikdateien bereit. Sämtliche lokale Musik muss dabei auf vier Verzeichnisse verteilt werden. Diese Ordner stehen dann für Wiedergabelisten. Das wäre an sich kein Problem, aber wir dürfen die Verzeichnisse nicht umbenennen, so dass die Orientierung schwerfällt. Bald stellt sich die Frage: Welche Musik habe ich in Wiedergabeliste 1 abgelegt? Anwender müssen sich also genau merken, was wohin kopiert wurde. Wenn Bragi es gestatten würde, die Ordner umzubenennen, wäre das viel bequemer.

Derzeit ziehen wir es vor, ein Smartphone mitzuführen und dann über ein Display die gewünschte Musik auszuwählen. Zudem haben wir dann auch Zugriff auf Streamingdienste, die ohne Smartphone nicht genutzt werden können.

Bragi enttäuscht beim Dash Pro mit mangelhaftem Handbuch

Standardmäßig wird die Musik vom internen Player im Zufallsmodus abgespielt. Das finden wir lästig und wir müssen uns erst durch die Dokumentation wühlen, um das abschalten zu können. Wir haben es bereits beim Headphone von Bragi bemängelt, aber beim Dash Pro fällt es noch stärker ins Gewicht, weil das Gerät deutlich mehr kann: Uns fehlt eine vernünftige, deutschsprachige Anleitung. Wir können nicht nachvollziehen, warum ein aus München stammendes Unternehmen alle weitergehenden Informationen nur in englischer Sprache bereitstellt.

Zu allem Überfluss ist das nur in Form von Webseiten vorhandene Handbuch schlecht strukturiert. Als wir den Zufallsmodus abschalten wollen, finden wir erst mal keine Einstellung dafür. Denn auf der Webseite zur Steuerung des Geräts wird die Zufallswiedergabe nicht einmal erwähnt und es gibt auch keinen Querverweis. Erst als wir weitersuchen, finden wir die Funktion auf der Hilfeseite zum Musik-Player. Der Hersteller macht es Käufern hier unnötig schwer.

Beim Klang sind die Dash Pro schwach, auch hier macht sich bei einigen Aufsätzen starker Schritthall bemerkbar. Generell fehlt es uns an Dynamik und ein überzeichneter Höhenbereich bewirkt ein nicht ausgewogenes Klangbild. Wie bei anderen Testteilnehmern fehlt auch hier der Tiefbass der Airpods komplett. Beim Telefonieren ist der Anrufer angenehmerweise auf beiden Seiten zu hören.

  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für die WF1000-X ist uns zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WF1000-X mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die runde Bauform macht das Run-Ladeetui sehr dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Run mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headphone-Ladeetui hat keinen Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headphone mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite Sport hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite Sport mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite 65t hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite 65t mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Anders als bei The Headphone gibt es für die Dash Pro eine passende App. Darin können vor allem die genannten Steuerungsoptionen konfiguriert werden. Abseits davon gibt es wenig. Es gibt keine genaue Anzeige für die Akkukapazität der Stöpsel und auch eine Ortungsfunktion fehlt. Neben dem Elite 65t ist Dash Pro das einzige Testmuster, das auf Alexa zugreifen kann, wenn eine Smartphone-Verbindung besteht. Die Alexa-Funktion wird über die App eingestellt. Anders als beim Jabra-Stöpsel können auch iPhone-Nutzer Alexa mit dem Dash Pro verwenden. Obwohl Alexa seit diesem Monat als Standardassistent auf Android-Geräten verwendet wird, ist diese Einstellung nicht obsolet. Denn der Alexa-Aufruf vom Headset funktioniert bislang nicht.

Dash Pro mit unzuverlässiger Bluetooth-Verbindung

Die Bragi-Stöpsel sind als einzige in unserem Test anfällig für Ausfälle der Drahtlosverbindung. Das zeigt sich bereits bei normaler Nutzung. Wenn die Ohrstücke mit einem Smartphone verbunden sind, genügt es, den rechten Stöpsel nur ein paar Zentimeter aus dem Ohr zu nehmen und schon wird die Verbindung zum Smartphone gekappt. Das Ganze wirkt zunächst wie eine Ohrerkennung, die sehr unbefriedigend umgesetzt ist, ist aber keine. Mit dem linken Stöpsel gibt es diese Probleme nicht, dafür ganz andere.

Im Test passiert es, dass der linke Stöpsel komplett die Verbindung zum rechten Stöpsel verliert. Wir hören Musik nur noch auf der rechten Seite. Vergleichbare Vorfälle gab es mit keinem anderen von uns jemals getesteten komplett kabellos arbeitenden Bluetooth-Stöpsel. Als einzige Abhilfe bleibt dann, die Stöpsel für ein paar Minuten ins Ladeetui zu legen und danach wieder ins Ohr zu drehen. Das ist nichts, womit sich ein Käufer eines so teuren Produkts herumplagen möchte.

Wenn bei der Installation der Firmware etwas schiefgeht

Während wir etwa die Stöpsel von Jabra sehr bequem und vor allem fehlerfrei über die betreffende Smartphone-App drahtlos aktualisieren können, bietet Bragi keine solche Möglichkeit. Für die Aktualisierung der Stöpsel wird ein Computer benötigt - das ist umständlicher als die Aktualisierung über eine Smartphone-App. Als wir die Dash Pro aktualisiert haben, ist das Koppeln mit einem Smartphone nicht mehr möglich. Ein Werksreset hilft nicht und auf den Bragi-Webseiten gibt es keine Lösung.

  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für die WF1000-X ist uns zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WF1000-X mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die runde Bauform macht das Run-Ladeetui sehr dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Run mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headphone-Ladeetui hat keinen Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headphone mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite Sport hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite Sport mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite 65t hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite 65t mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als wir uns an den englischsprachigen Support wenden, erkennt dieser schnell, dass die Firmware fehlerhaft eingespielt wurde. Dies hätten auch Laien erkennen können, so dass wir uns solche Informationen auf der Webseite gewünscht hätten. Zumindest wäre ein Hinweis auf eine falsch installierte Firmware hilfreich, wenn partout keine Kopplung mit dem Smartphone möglich ist. Nachdem wir die Firmware erneut installiert haben, laufen die Dash Pro wie erwartet. Auch zum Ändern der Ansagesprache muss die Firmware über einen Computer eingespielt werden.

Die Dash Pro haben als einzige unserer Testmuster eine eigene Lautstärkeregelung, die parallel zur Basislautstärke am Smartphone verändert werden kann. Das ist an sich erstmal positiv, weil so eine genauere Einstellung der Lautstärke möglich ist. In der Praxis nervt es aber: Denn die Stöpsel vergessen die zuletzt eingestellte Lautstärke und wir müssen diese immer wieder neu einstellen, wenn die Stöpsel zwischendurch im Ladeetui geparkt wurden.

Erfreulicherweise hält sich Bragi beim Dash Pro anders als bei The Headphone an die versprochene Akkulaufzeit von fünf Stunden. Mit dem Ladeetui lassen sich die Stöpsel bis zu fünfmal aufladen. Mehr bietet in diesem Test kein anderer Teilnehmer, so dass die Dash Pro als einzige auf eine Gesamtakkulaufzeit von 25 Stunden kommen.

Das Dash-Pro-Ladeetui gehört zu den wuchtigsten im Test, uns ist es viel zu groß. Wie auch bei The Headphone hat sich der Hersteller unerklärlicherweise für einen Schiebemechanismus aus zwei Komponenten entschieden. Das macht das Einlegen und Entnehmen der Stöpsel unnötig kompliziert. Weiteren Verdruss bringen der schwergängige Schiebemechanismus und der Schlitz im Deckel: Damit sind die Stöpsel im Etui nicht vor Schmutz geschützt.

Zwischenfazit zu Bragis Dash Pro

Die Dash Pro bieten eine Menge, aber es kommt dabei nur wenig Freude auf, die Möglichkeiten können nicht ausgereizt werden. Die Schmerzen beim Tragen sind das eine, das andere sind die strengen Vorgaben beim Speichern lokaler Musik auf den Stöpseln. Der Zugriff auf die Musik ist zu kompliziert, so dass wir das lieber auf einem Smartphone erledigen. Die Sensorbedienung ist zwar sehr umfangreich, damit aber auch viel zu kompliziert geraten; ganz abgesehen davon, dass Befehle immer wieder nicht oder falsch interpretiert werden. Hier ist eine klassische Knopfbedienung im Vorteil, wenn sie so gut gelöst ist wie beim Elite 65t. Auch bei den Dash Pro setzt Bragi alles auf ein möglichst klobiges, unpraktisches Ladeetui - für uns unverständlich. Wir finden es bei den vielen Funktionen der Dash Pro eine Zumutung, dass es kein deutschsprachiges Handbuch gibt.

 Beoplay E8 nutzen eine SensorbedienungVerfügbarkeit und Fazit 
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Peter Brülls 30. Mai 2018

Natürlich kann man das kommentarlos in Listen packen und behaupten, dass dann eine...

Der Supporter 24. Mai 2018

Ich habe zur Zeit die Jaybird Run, bin aber nicht ganz zufrieden und möchte auf die Jabra...

anybody 23. Mai 2018

Es gibt ganz ordentliche Bluetooth Kopfhörer (ohne Kabel zwischen linkem und rechtem Ohr...

SanderK 23. Mai 2018

Stimmt, war aber ein deutlich größeres Modell und laut Text, ganz im Gegensatz zur...

deus-ex 23. Mai 2018

Ich finde die Apple Lösung sogar besser weil ich nur eine Stöpsel aus dem Ohr nehmen muss...


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