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Beoplay E8 nutzen eine Sensorbedienung

Von B&O stammen die Beoplay E8. Sie haben keine Tasten, sondern werden über Sensorbereiche gesteuert. Bei unserem ersten Test zeigte Google mit den Pixel Buds, was dabei alles schiefgehen kann. Die Sensorflächen der Pixel Buds sind so empfindlich, dass damit immer wieder ungewollt Befehle ausgeführt werden, wenn die Stöpsel nur angefasst werden. Apple hat sich bei den Airpods damit beholfen, dass der Sensorbereich nur eine einzige Funktion kennt - das schränkt wiederum den Komfort stark ein. Wir waren gespannt, ob B&O das besser hinbekommt.

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B&O legt den Beoplay E8 sechs verschieden große Aufsätze bei - mit dabei ist auch ein Schaumstoffaufsatz. Die Beoplay E8 sitzen sicher im Ohr, drücken aber nach einiger Zeit, so dass keine dauerhaft schmerzfreie Nutzung möglich ist. Die Verwendung der Stöpsel unter einer Mütze ist kaum möglich. Die Schmerzen im Ohr steigern sich und zudem gibt es die leidigen Raschelgeräusche, sobald wir den Kopf auch nur leicht bewegen.

Wenn es um Sensorflächen an Hörstöpseln geht, stehen die Hersteller vor besonderen Herausforderungen, denn der Sensorbereich sollte nicht versehentlich aktiviert werden, wenn die Stöpsel nur angefasst werden. Hier zeigt B&O, in welche Richtung es gehen muss. Die Sensorflächen am Beoplay E8 sind gut erfühlbar und klar abgegrenzt vom übrigen Gehäuse. Die Stöpsel lassen sich ins Ohr drehen, ohne dabei unerwünschte Befehle auszuführen. Bequem kann dann mit einem Antippen ein Anruf entgegengenommen sowie Musik pausiert oder fortgesetzt werden. Die Stöpsel werden dabei nicht schmerzhaft ins Ohr gedrückt.

  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für die WF1000-X ist uns zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WF1000-X mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die runde Bauform macht das Run-Ladeetui sehr dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Run mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headphone-Ladeetui hat keinen Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headphone mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite Sport hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite Sport mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite 65t hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite 65t mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei den Beoplay E8 wird die Lautstärke erhöht, indem die Sensorfläche auf dem rechten Stöpsel länger gedrückt wird. Zum Leiserstellen wird länger auf den linken Stöpsel gedrückt. Diese pfiffige Lösung reagiert nicht ganz so schnell und zuverlässig wie dedizierte Lautstärketasten, ist aber weniger fehleranfällig als eine Wischgeste. Ganz fehlerfrei funktioniert aber auch das System nicht: Lassen wir die Sensorfläche zu früh los, bleibt die Lautstärke unverändert und die Musik pausiert, weil die Stöpsel einen einfachen Tipp wahrgenommen haben. Es bedarf also einiger Übung, dann gelingt es ganz gut.

Mit einem Doppeltipp auf den rechten Stöpsel wird ein Stück vorgesprungen, beim linken Stöpsel wird damit ein Musikstück zurückgesprungen. Meistens wird unser Doppeltipp allerdings vom Stöpsel nicht als solcher erkannt. Hier ist die Umsetzung also weniger gut gelungen als bei der Lautstärkeregelung. Mit einem dreifachen Druck auf die Sensortaste wird der jeweilige digitale Assistent aktiviert - ebenfalls recht fehleranfällig. Am linken Stöpsel kann zudem der Transparenzmodus mit einem einfachen Tippen umgeschaltet werden.

Beoplay-App gibt es nur in englischer Sprache

Viele Beoplay-E8-Aufsätze verursachen den unangenehmen Schritthall, ohne die Bassintensität nennenswert zu verbessern. Die Stöpsel erreichen nicht den Tiefbass der Airpods, sie liefern aber ein lebendiges, voluminöses Klangbild, wenn Stöpsel ohne Schritthall zum Einsatz kommen. Mitten und Tiefen werden ausgewogen und sauber getrennt wiedergegeben. Damit gehören die B&O-Stöpsel zu denen mit dem besten Klangbild im aktuellen Test. Beim Telefonieren ist der Gesprächspartner angenehmerweise auf beiden Seiten zu hören.

Die B&O-App ist die einzige im Test, die es nur in englischer Sprache gibt. Sie zeigt den Akkuladestand sehr grob an und bietet eine Konfiguration des Transparenzmodus. Zudem kann das Klangbild über die App konfiguriert werden, die Funktion nennt sich Tonetouch. Durch Herumschieben wird das Klangbild angepasst, einen klassischen Equalizer gibt es nicht. Das Zurücksetzen der Klangveränderungen ist etwas versteckt in einem Untermenü zu finden; das dürfte gerne einfacher sein. Ortungsfunktionen bietet die App nicht. Angesichts des hohen Preises der Beoplay-Stöpsel ist es etwas ungewöhnlich, dass es keinerlei Sprachansagen gibt.

  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Stöpsel im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sonys WF1000-X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für die WF1000-X ist uns zu groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • WF1000-X mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jaybird Run (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die runde Bauform macht das Run-Ladeetui sehr dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Run mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • B&O Beoplay E8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beoplay E8 mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Headphone-Ladeetui hat keinen Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Headphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Headphone mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui für das Dash Pro ist besonders groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bragis Dash Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dash Pro mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite Sport hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite Sport (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite Sport mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Elite 65t hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Jabras Elite 65t (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Elite 65t mit allen Aufsätzen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle sieben Ladeetuis im Größenvergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Ladeetui der Beoplay E8 hat eine angenehme Größe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei der Akkulaufzeit gehören die Beoplay E8 zu den Modellen, die mehr schaffen als der Hersteller verspricht. Wir können mit den Stöpseln statt 4 Stunden 4,5 Stunden am Stück Musik spielen. Eine Auffälligkeit gibt es im Bereitschaftsmodus: Wenn die Stöpsel mit einem Smartphone verbunden sind und 15 Minuten nicht aktiv verwendet werden, schalten sie sich aus. Diese Zeitspanne ist uns entschieden zu kurz. Wenn die Stöpsel-Akkus leer sind, können sie nach einer fünfminütigen Ladung nur 25 Minuten verwendet werden.

Das Ladeetui hat eine angenehme Größe und lässt sich unkompliziert öffnen oder schließen. Angenehm: Die Stöpsel werden magnetisch gehalten und können bequem entnommen oder abgelegt werden. Mit dem Ladeetui lassen sich die Beoplay E8 zweimal laden. Beim Ablegen in das Ladeetui schalten sich die Beoplay E8 ab, sie schalten sich aber nicht ein, wenn sie entnommen werden.

Damit will der Hersteller wohl verhindern, dass beim Hineindrehen ins Ohr ungewollt Befehle ausgeführt werden. Diese Vorsicht erscheint uns übertrieben. Wir schalten die Beoplay E8 immer ein, bevor wir sie ins Ohr drehen, und dabei gab es dank der klar abgegrenzten Sensorfläche keine ungewollte Bedienung. Der Komfortverlust sieht so aus, dass der Sensorbereich am rechten Stöpsel länger gedrückt werden muss. Halten wir die Stöpsel in der Hand, zeigt eine innen angebrachte LED gut sichtbar, wenn sie eingeschaltet sind.

Zwischenfazit zum Beoplay E8

Von allen bisher getesteten Stöpseln mit einer Sensorbedienung schneiden die Beoplay E8 am besten ab. Obwohl B&O vieles richtig macht, bekommen aber auch sie das Grundproblem nicht in den Griff: Eine Touchsteuerung ist weniger präzise als ein Knopfdruck und fehleranfälliger. Beim Klang gehören die Beoplay E8 zu den besten in diesem Test, aber auf das tiefe Bassfundament der Airpods müssen Käufer hier verzichten. Leider ist kein schmerzfreies Tragen der Stöpsel möglich, dafür ist die Akkulaufzeit sehr gut.

Der letzte im Test ist Bragis Dash Pro, der nicht nur in einem Punkt eine Sonderrolle einnimmt.

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 Bragi The Headphone ohne Akku im LadeetuiBragis Dash Pro braucht kein Smartphone 
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Peter Brülls 30. Mai 2018

Natürlich kann man das kommentarlos in Listen packen und behaupten, dass dann eine...

Der Supporter 24. Mai 2018

Ich habe zur Zeit die Jaybird Run, bin aber nicht ganz zufrieden und möchte auf die Jabra...

anybody 23. Mai 2018

Es gibt ganz ordentliche Bluetooth Kopfhörer (ohne Kabel zwischen linkem und rechtem Ohr...

SanderK 23. Mai 2018

Stimmt, war aber ein deutlich größeres Modell und laut Text, ganz im Gegensatz zur...

deus-ex 23. Mai 2018

Ich finde die Apple Lösung sogar besser weil ich nur eine Stöpsel aus dem Ohr nehmen muss...


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