Sid Meier's Starships im Test: Unkompliziertes im Meier-Universum

Strategie-Altmeister Sid Meier lädt Spieler wieder in seine Galaxie ein, wo sie rundenbasiert ihr eigenes Imperium aufbauen können. Für Genreeinsteiger ist das durchaus ein spannender Trip, aber erfahrene Astronauten kommen nicht auf ihre Kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Sid Meier's Starships
Sid Meier's Starships (Bild: Golem.de)

Mit der Infrastruktur auf einem mondgroßen Todesstern lassen sich locker ganze Hundertschaften von Flotten durch das Weltall dirigieren. Aber wenn der Herrscher nur eine einzige Person - nämlich der Spieler - ist und der gerade mal ein Tablet in der Hand hält, sieht die Sache schon anders aus. Zumindest in Sid Meier's Starships gibt es dann nur eine einzige Flotte aus (immerhin) mehreren Raumschiffen zu steuern.

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Das jüngste Werk von Sid Meier ist ein betont unkompliziertes Strategiespiel, das nur sehr rudimentär ausgebaute Eroberungsfunktionen bietet und stattdessen stark auf rundenbasierte Schlachten im Weltraum setzt. Offiziell spielt Starships im gleichen Universum wie das im Oktober 2014 veröffentliche Beyond Earth, und zwar nach dem Zeitalter der Aussaat.

Nach dem Start einer Partie stattet der Spieler seine Schiffe mit Waffen, Schilden und einem Antrieb aus. Dann kann er die Raumschiffe mit einem Touch auf seinem Tablet oder per Point-and-Click am PC zum nächstgelegenen Planeten schicken, dort Fabriken oder ein Warptor bauen und so für Rohstoffe und Direktverbindungen sorgen.

Knifflig wird die Sache, wenn es zu Begegnungen etwa mit Piraten kommt oder ein Flüchtlingsschiff beschützt werden muss. Dann wird rundenweise nacheinander gezogen, wobei sich die KI eher voraussehbar benimmt. Wirklich herausfordernd ist Starships auch im höchsten der vier Schwierigkeitsgrade vor allem deshalb, weil kleine Fehler relativ hart bestraft werden. Ein Treffer am Antrieb kann ausreichen, um einen dicken Zerstörer zumindest bis zur aufwendigen Reparatur lahmzulegen.

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Durch gewonnene Schlachten vergrößert der Spieler seinen Einflussbereich, bekommt mehr Ressourcen und kann so neue Technologien erforschen und damit wiederum die Kampfkraft seiner Schiffe verbessern. Auf diese Art ist die Kampagne auf den dynamisch generierten Karten von halbwegs erfahrenen Kapitänen je nach Größe des Alls in zwei bis vier Stunden absolviert, ohne dass es dabei besondere Vorkommnisse geben muss. Die Steuerung ist einfach und spürbar erst für die Eingabe per Touchpad entstanden. Die Siegbedingungen kann der Spieler vor dem Start der jeweiligen Partie auswählen.

Sid Meier's Starships ist nur als Download für Windows-PC, OS X und für das iPad mit mindestens iOS 7 erhältlich; eine Android-Fassung wurde nicht angekündigt. Der Preis für das je nach Plattform zwischen rund 530 und 700 MByte große Spiel liegt bei rund 15 Euro. Es ist vollständig eingedeutscht.

Fazit

Auf einer mittellangen Bahnfahrt mit einem iPad unterhält Sid Meier's Starships besser als viele andere Spiele im App Store. Auf einem Tablet spielt das Weltraumstrategiespiel seine wahren Stärken aus: Der Zugang ist unkompliziert, die Grafik angesichts der Plattform ordentlich - und man kommt auch ohne allerhöchste Konzentration voran. Für solche Ansprüche ist es klar zu empfehlen.

Wer mit Starships einen langen Abend verbringen möchte und auf ähnlich fordernde Partien wie zuletzt bei Beyond Earth oder gar wie bei einem Civilization hofft, wird dagegen gnadenlos enttäuscht. Dafür bietet das Programm viel zu wenig Spieltiefe, eine zu schwache KI und auch schlicht zu wenig Umfang.

Starships wäre besser nur für Tablets erschienen. Für das dort erreichbare Publikum ist das Spiel ein echter Gewinn. Die Umsetzung für PC und OS X gibt es vermutlich nur, weil der zusätzliche Zeitaufwand für den Kompilierungsdurchgang nicht allzu groß war.

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Anonymer Nutzer 24. Mär 2015

Das einer hab ich mir über gog geholt, ist Ok aber mir dann doch zu alt. fand es immer...

velo 24. Mär 2015

Habt ihr ein paar Vorschläge zu Spielen, in denen man Raumschiffe bauen kann und es...

Anonymer Nutzer 22. Mär 2015

Apropos, MoOII hat mich leicht 1000, ach mehr Stunden beschäftigt. Gamestar Vollversion...

Dwalinn 21. Mär 2015

Ich habe mal so ein Japanischen Love Story spiel probiert das man eigentlich wunderbar...

Oil 21. Mär 2015

Space Caption soll gut sein: https://play.google.com/store/apps/details?id=com...



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