Sid Meier: Mit Civilization Beyond Earth ins All
Nicht mehr durch einen Großteil der Menschheitsgeschichte, sondern direkt in die Zukunft soll das nächste Civilization den Spieler schicken. In Beyond Earth(öffnet im neuen Fenster) haben "globale Ereignisse die Welt destabilisiert und zu einem Kollaps der modernen Gesellschaften geführt" , so das Entwicklerstudio Firaxis(öffnet im neuen Fenster) . Also sucht der Spieler als Chef einer Expedition in den Tiefen des Universums nach einer neuen Heimat fernab der Erde.
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Spieler können fremde Planeten kolonisieren, neue Technologien erforschen, Armeen aufstellen und Wunder errichten. Die Ausrichtung der Kultur bestimmt der Spieler, indem er einen von "acht verschiedenen Sponsoren für die Expedition" wählt, von denen jeder über ein eigenes Staatsoberhaupt und bestimmte Vorteile verfügt. Auch die Wahl des Raumschiffs, der Fracht und der Kolonisten soll sich auf die Startbedingungen auf dem neuen Planeten auswirken.
Dort muss der Spieler mit Herausforderungen wie gefährlichem Terrain, fehlenden Ressourcen und feindlichen Lebensformen fertig werden. Er kann Außenposten bauen, außerirdische Relikte suchen, Lebensformen domestizieren, Städte bauen und Handelswege anlegen.
Statt eines starren Technologiebaums soll es in Beyond Earth ein Netz aus nichtlinearen Entscheidungen geben, anhand deren sich die Zivilisation weiterentwickelt. Neben dem Boden ist auch die orbitale Ebene wichtig: Dort kann der Spieler militärische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Satelliten absetzen, die aus dem Orbit strategische Angriffs- und Verteidigungsvorteile und Unterstützung bieten.
Der nächste Teil der Strategieserie von Sid Meier soll im Herbst 2014 gleichzeitig für Windows-PC, Mac OS und Linux erscheinen. Das Programm unterstützt DirectX-11 und AMDs Mantle, daher sollen auch etwas ältere Rechner gut damit klarkommen. Neben einem Multiplayermodus für bis zu acht Spieler soll es auch eine umfangreiche Mod-Unterstützung geben.