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Sichtschutz: Pornografie auf öffentlichen Computern

Eine Bibliothek hat eine größere Anzahl von Computerdisplays mit Plastikhauben verkleidet. Immer wieder hatten sich Nutzer über Pornografie in der Öffentlichkeit beschwert.
/ Achim Sawall
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San Francisco Public Library (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
San Francisco Public Library Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Eine Stadtbibliothek in San Francisco hat 18 ihrer 240 Computerarbeitsplätze mit Plastikhauben ausgerüstet(öffnet im neuen Fenster), weil Nutzer sich dort öffentlich pornografische Inhalte ansehen. Das berichtet die New York Times. "Es ist zur Wahrung ihrer Privatsphäre und für unsere", sagte Bibliothek-Sprecherin Michelle Jeffers der New York Times(öffnet im neuen Fenster). Es soll zudem auf allen Computern einen Hinweis geben, sich sensibel gegenüber anderen Nutzern der öffentlichen Rechner zu verhalten. Eine Filtersoftware oder Internetsperren kommen für die Stadtbibliothek nicht in Frage.

Während die meisten Nutzer Jobplattformen oder Spieleseiten ansteuern oder Musikvideos suchen, gab es immer wieder Beschwerden über Nutzer, die sich Pornografie auf das Display holten.

In der Benutzerordnung(öffnet im neuen Fenster) der Stadtbibliotheken in San Francisco heißt es: "Auf Internet-Computern wird ein Sichtschutz für Ihre Privatsphäre zur Verfügung gestellt. Wenn Sie auf diverse Internetseiten zugreifen, seien Sie sich bitte ihrer Umgebung und vor allem der Anwesenheit von Kindern bewusst."

In New Jersey gibt es ein Gesetzesvorhaben, das Pornografie auf Monitoren in Partybussen und auf DVD-Playern auf Autorücksitzen unter Strafe stellen soll. Senator Anthony Bucco, der das Gesetz durchsetzen will, sagte, dass sich manche Leute "nicht darum kümmerten, was andere Menschen denken." In Tennessee, Louisiana und Virginia gibt es solche Gesetze bereits.

Die Caféhauskette Starbucks erklärte, dass es für ihr WLAN-Angebot keine Vorgaben zu Pornografie gebe. Mitarbeiter hätten jedoch das Recht, Gäste aufzufordern, Inhalte, die die Gefühle von anderen Menschen verletzten könnten, nicht anzuzeigen.


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