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Apple hat viele Sicherheitslücken geschlossen.
Apple hat viele Sicherheitslücken geschlossen. (Bild: Lou Dematteis/Reuters)

Sicherheitsupdate: Apple patcht Root-Exploits für fast alle Plattformen

Apple hat viele Sicherheitslücken geschlossen.
Apple hat viele Sicherheitslücken geschlossen. (Bild: Lou Dematteis/Reuters)

Apple hat umfangreiche Sicherheitsupdates für alle Plattformen herausgegeben. Ein Root-Exploit im Kernel betrifft zahlreiche Geräte, darüber hinaus gibt es viele Fehler in Webkit und in verschiedenen Bibliotheken.

Mit der aktuellen Update-Runde schließt Apple Sicherheitslücken in fast allen seiner aktuellen Produkte. Am gravierendsten ist ein Fehler in iOS-Versionen vor 10.2.1 und MacOS vor 10.12.3, der es Angreifern ermöglicht, aus der Ferne Malware auf ein Gerät aufzuspielen.

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Der Fehler liegt im Kernel von iOS und MacOS und betrifft iPhones ab Version 5, iPads ab der vierten Generation und den iPod touch ab Generation 6 und MacOS 10.12.6. Eine Applikation ist durch den Fehler in der Lage, beliebigen Code mit Kernel-Privilegien auszuführen. Grund für das mit der Nummer CVE-2017-2370 bezeichnete Problem ist ein Buffer-Overflow, der durch ein verbessertes Speichermanagement jetzt nicht mehr auftreten soll. Weitere Speicherfehler gab es in den Treibern für Bluetooth, Audio und in der Grafikausgabe.

Behoben wurden außerdem 12 Fehler in Apples Webkit-Technologie, die im Safari-Browser sowohl unter iOS als auch unter MacOS zum Einsatz kommt. Ein weiterer Fehler im Kernel wurde durch eine Use-After-Free-Schwachstelle verursacht und konnte ebenfalls zur Ausführung von Code genutzt werden.

Vim stürzt ab

Einen kleineren Fehler gibt es in Vim, mit einer speziell präparierten Datei soll das Programm gezielt zum Absturz gebracht werden können. Die libarchive-Bibliothek kann durch einen Buffer-Overflow dazu genutzt werden, beliebigen Code auszuführen.

Unter iOS kann ein Fehler in der Auto-Unlock-Funktion dazu führen, dass das Gerät auch entsperrt wird, wenn der Nutzer die Apple Watch nicht am Handgelenkt trägt. Ein Denial-of-Service-Fehler liegt in der Kontakte-App vor, durch spezielle Kontakteinträge lässt sich die App zum Absturz bringen.

Viele der Sicherheitslücken wurden auf dem Pwnfest 2016 gefunden und an Apple gemeldet, beteiligt waren unter anderem Googles Project Zero und das chinesische Team Pangu.


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