• IT-Karriere:
  • Services:

Sicherheitsupdate: Adobe verärgert mit Browsererweiterung

Am monatlichen Patchday gab es dieses Mal von Adobe nicht nur Sicherheitsfixes, sondern auch ein ungewollt installiertes Chrome-Plugin. Nutzer reagierten verärgert.

Artikel veröffentlicht am ,
Adobe Flash aktivieren - oder lieber nicht?
Adobe Flash aktivieren - oder lieber nicht? (Bild: Screenshot Golem.de)

Adobe hat Nutzer mit seinem aktuellen Patchday für Flash und Adobe Reader verärgert, wie Ars Technica berichtet. Wer auch Google Chrome benutzt, wurde nach der Installation des Patches beim Öffnen von Chrome aufgefordert, Nutzungsbedingungen für ein neu installiertes Plugin zu akzeptieren. Dieses wurde ohne Zutun der Nutzer automatisch mitinstalliert.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Migratec Netzwerktechnik GmbH, Backnang bei Stuttgart

Die fragliche Browsererweiterung soll es Nutzern ermöglichen, Webseiten als PDF-Datei herunterzuladen, was allerdings nur für Nutzer der kostenpflichtigen Adobe-Acrobat-Version funktioniert. Darüber hinaus lassen sich PDFs mit dem Plugin wahlweise auch mit Adobes eigenem Anzeigeprogramm öffnen und nicht mit dem in Chrome integrierten PDF-Viewer. Googles PDF-Viewer unterstützt nicht alle Features zum Beispiel in PDF-Formularen.

Feature-Updates sollten getrennt ausgeliefert werden

Problematisch ist diese automatische Installation vor allem, weil Sicherheitsupdates und Feature-Updates unabhängig voneinander installiert werden sollten. Sonst könnte bei vielen Nutzern der Wille zu regelmäßigen Updates abnehmen, wenn Sie unangekündigte Veränderungen der Benutzeroberfläche oder gar Funktionen von Software befürchten müssen. Gerade bei einem so regelmäßig von kritischen Schwachstellen betroffenem Programm wie Adobe Flash wäre eine solche Einstellung aber fatal.

Darüber hinaus gibt es Bedenken von Datenschützern. Diese bemängeln, dass das Programm in der Standardeinstellung Telemetriedaten an Adobe weitergibt. Tatsächlich erfragt die Erweiterung Lese- und Schreibzugriff auf alle besuchten Webseiten und die Rechte zur Verwaltung von Downloads. Diese Rechte werden allerdings gebraucht, um die Funktionalität der Software zu ermöglichen. Der Hersteller versichert aber, dass sich unter den übertragenen Informationen keine URLs befinden und alle Daten anonymisiert seien. In den Optionen der Erweiterung können Nutzer der statistischen Datenweitergabe an Adobe außerdem widersprechen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

guenther62 15. Jan 2017

Mit der Sicherheit von Windows sieht es leider recht düster aus, laut dem Bundesamt für...

oli_p_aus_e 15. Jan 2017

Genauso hab ich das auch gemacht... Nachteil ist, daß man Sicherheits-Patches für den...

Bassa 15. Jan 2017

Und schon hast Du den Grund gefunden, warum das NICHT gemacht werden wird.

Anonymer Nutzer 14. Jan 2017

Das ist nunmal das Verhalten eines Monopolisten der Zukunftsängste hat... Schon mal...

WoainiLustig 14. Jan 2017

Adobe Patches yours


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /