Abo
  • Services:

Sicherheitsreport: Zu viele Eltern wissen nicht, was Kinder online machen

Ein großer Teil der Eltern hat Probleme, die Internetaktivitäten der Kinder zu beaufsichtigen. Rund ein Fünftel berichtet, dass ihre Kinder pornografische Filme oder Gewaltvideos gesehen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Teddybär
Teddybär (Bild: Disney Research/Screenshot: Golem.de)

49 Prozent der Eltern überblicken die Internetaktivitäten ihrer Kinder nur schwer. Dies ergab ein Sicherheitsreport des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutschen Telekom. 50 Prozent erklärten, dass sie gut darüber Bescheid wüssten, was ihre Kinder online machen. Bedenklich sei nach Ansicht der Studienautoren, dass 43 Prozent der Eltern, die keinen Überblick über die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet haben, das Gefühl haben, ihre Kinder wissen nicht ausreichend über die Gefahren im Internet Bescheid.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm, Berlin
  2. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)

Rund ein Fünftel der Eltern berichtet davon, dass ihre Kinder pornografische Filme oder Gewaltvideos gesehen haben. Am häufigsten haben Eltern den Eindruck, dass ihre Kinder zu viel Zeit im Internet verbringen (36 Prozent), sich auf falsche Informationen aus dem Netz verlassen (28 Prozent) und zu viel von sich preisgeben (23 Prozent).

Der Sicherheitsreport 2014 stützt sich auf insgesamt 1.503 Interviews mit einem nach den Angaben repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung ab 16 Jahren. Befragt wurden außerdem gezielt Eltern von 6- bis 17-jährigen Kindern.

Soweit es um die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen über die Risiken und Gefahren im Internet geht, sieht die Bevölkerung zuerst die Eltern verantwortlich, an zweiter Stelle Schulen und Lehrer (95 beziehungsweise 63 Prozent). Kindern und Jugendlichen oder Anbietern von Internetdienstleistungen (etwa soziale Netzwerke oder E-Mail-Dienste) schreibt nur eine Minderheit (18 beziehungsweise 24 Prozent) eine besondere Verantwortung zu.

Da Eltern Kinder nicht ständig beim Surfen beaufsichtigen könnten, bleiben nur wiederholte Aufklärung über Gefahren und der Einsatz von Filtersoftware.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,99€
  2. 5,55€
  3. 7,42€
  4. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)

flasherle 23. Jul 2014

wieso sollten die kinder in dem selben profil wie die eltern "arbeiten" ?

flasherle 23. Jul 2014

Quelle: golem.de -> aktueller Artikel...

Hotohori 22. Jul 2014

Und dennoch hat man seinen Kindern beigebracht nicht mit fremden zu reden und schon gar...

Hotohori 22. Jul 2014

Es geht aber weniger darum, dass das Kind das umgeht. Dennoch hat es verstanden, dass es...

Hotohori 22. Jul 2014

Hier musste ich echt lachen, als ob Kinder immer brav um Einverständnis der Eltern...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Facebook-Anhörung Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /