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Sicherheitsmaßnahme: Lösung von Doom-Captcha erfordert Spielefertigkeiten

Vercel hat ein Captcha mit einer Minisequenz des Egoshooters Doom vorgestellt. Wer das Captcha lösen will, muss gewinnen.
/ Andreas Donath
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Doom-Captcha (Bild: Vercel)
Doom-Captcha Bild: Vercel

Der US-Cloudanbieter Vercel hat ein neues Vorgehen für das Erkennen, ob es sich bei Websitebesuchern um eine Person oder einen Bot handelt, entwickelt. Nutzer müssen dabei nicht etwa eine schlecht leserliche Buchstabenfolge abtippen, was KI mittlerweile auch kann, sondern eine kleine Runde in dem Spiel Doom bestehen(öffnet im neuen Fenster) , wie Techcrunch berichtete(öffnet im neuen Fenster) .

Nutzer müssen in dem Egoshooter drei Monster besiegen, bevor sie Zugang zu geschützten Inhalten erhalten. Diese Hürde habe eine KI bisher nicht überwinden können, erklärte Vercel.

Allerdings ist es gar nicht so leicht, die Monster zu besiegen. Gelegentlich sind mehrere Versuche erforderlich, um das Spiel zu gewinnen.

Das Feedback der Community ist geteilt: Während einige den nostalgischen Reiz lobten, wiesen andere darauf hin, der Schwierigkeitsgrad könne für manche eine Hürde darstellen, ähnlich wie bei herkömmlichen Captcha-Systemen.

Obwohl dies nicht der erste Versuch ist, Spielelemente in die Captcha-Verifizierung zu integrieren, ist Vercels Umsetzung ein Novum.

Das Doom-Captcha steht auf Github bereit.(öffnet im neuen Fenster)


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