Sicherheitslücken: Hacker dürfen bei Pornhub Schwachstellen suchen
Die Porno-Streaming-Seite Pornhub hat ein eigenes Bug-Bounty-Programm(öffnet im neuen Fenster) eröffnet. Sicherheitsforscher können nach Schwachstellen auf der Plattform suchen und bekommen bis zu 25.000 US-Dollar Belohnung ausgezahlt. Das Programm wird vom Anbieter Hackerone gemanagt. Auf dieser Plattform können Hacker auch nach Sicherheitslücken beim Pentagon, bei Twitter und Microsoft suchen.
"Wie es auch andere große Player in der Tech-Industrie kürzlich getan haben, wollen wir als proaktive und vorausschauende Maßnahme einige der talentiertesten Sicherheitsforscher ansprechen – zusätzlich zu unseren Entwickler- und Security-Teams -, um nicht nur die Sicherheit unserer Seite, sondern auch die Sicherheit unserer Nutzer zu schützen", sagte Corey Price, Pornhubs Vizepräsident, in einem Statement.
Das Programm hat einige Einschränkungen
Die ausgezahlten Bountys richten sich nach der Schwere der Sicherheitslücke. Nur die jeweils ersten, die eine Lücke melden, bekommen Geld. Außerdem müssen Screenshots und Code-Snippets mitgeliefert werden, um die Sicherheitslücke zu beweisen. Die Sicherheitslücke darf ausschließlich Pornhub selbst mitgeteilt werden. Das Programm gilt auch für alle Subdomains von Pornhub.
Eine ganze Reihe gängiger Angriffe ist von dem Programm nicht erfasst. So sind Cross-Site-Request-Forgery (CSRF), XSS via POST und HTTPS-Schwachstellen nicht für einen Bug-Bounty qualifiziert. Pornhub hat in den vergangenen Monaten offenbar schon Erfahrungen mit Bountys gesammelt – zahlreiche Schwachstellen wurden bereits behoben. Jetzt wurde das Programm in ein öffentliches Programm umgewandelt, an dem Hacker auch ohne Einladung teilnehmen können.
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