Sicherheitslücke: Passworthinweise aus Windows 7 und 8 auslesbar
Beim Anlegen des Nutzerpassworts unter Windows 7 und 8 können die Anwender einen Hinweis als Gedächtnisstütze hinterlegen, um sich ihre Zugangsdaten leichter zu merken. Mit einem Tool lässt sich der eigentlich unleserliche Kennworthinweis aus der Registry auslesen.
Die Kennworthinweise unter Windows 7 und 8 sind nach Angaben des Sicherheitsforschers Jonathan Claudius von Spiderlabs nicht sicher, wenn ein Angreifer Zugriff auf den Rechner erhält, berichtet die Website Ars Technica.
Für Benutzer, die physischen Zugriff auf den Rechner haben, ist der Kennworthinweis immer sichtbar. Bislang halfen die Hinweise in unleserlicher Form aber keinem Angreifer, der zum Beispiel aus der Ferne Zugang zu den Daten des Rechners wie in diesem Falle seiner Registry hatte.
Claudius hat ein nur achtzeiliges Script in Ruby geschrieben, um den Angriffsprozess zu automatisieren. Die Angriffsweise beschrieb er in einem Blogposting. Die Kennworthinweise, die Claudius untersucht hat, werden in der Registry des Betriebssystems zwar unleserlich, aber nicht verschlüsselt abgelegt und sollen sich mit dem Open-Source-Werkzeug Metasploit nach einer Erweiterung von Claudius aufdecken lassen.
Der leserliche Kennworthinweis könnte Angreifern wertvolle Hinweise über das richtige Passwort des Anwenders liefern - schließlich dient es ihm als Gedächtnisstütze. Wer Hinweise wie "Lieblingsfarbe" oder "Mädchenname der Mutter" oder andere leicht auswertbare Informationen hinterlegt hat, sollte sich um kompliziertere Hinweise und vermutlich auch bessere Kennwörter bemühen.
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Dann sagt uns allen doch mal, wie es Microsoft oder Apple besser machen sollen? Würdest...
+1
Du meine Güte, also extra für dich nochmal in ganz arg simpel (=einfach): User hat...
Ja. Oder 2 Monate. Oder 2 Jahre. Oder nie. Kommt auf Bug, Patch und Maintainer an. Gibt...