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Sicherheitslücke: Nvidias Linux-Treiber gibt Root-Rechte
(Bild: Screenshot: Golem.de)

Sicherheitslücke: Nvidias Linux-Treiber gibt Root-Rechte

Sicherheitslücke: Nvidias Linux-Treiber gibt Root-Rechte
(Bild: Screenshot: Golem.de)

Über einen Fehler im Nvidias Linux-Treiber können Angreifer lokal Root-Rechte erlangen. Nvidia soll seit einem Monat von dem Fehler wissen. Einen Patch gibt es noch nicht.

Ein lokaler Benutzer kann sich über einen Fehler in Nvidias proprietärem Treiber für Linux Root-Rechte verschaffen. Der Kernel-Entwickler Dave Airlie hat die Schwachstelle in einer E-Mail bekanntgemacht und einen entsprechenden Exploit veröffentlicht. Der Fehler sei bereits vor einem Monat Nvidia mitgeteilt worden. Airlie ist als Kernel-Entwickler für den Direct Renderining Manager verantwortlich und schreibt auch Code für das Grafiksystem X.org.

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  • Ein Auszug des Codes, der eine Schwachstelle im Nvidia-Treiber ausnutzen kann.
  • Über die Schwachstellen lassen sich Root-Rechte erlangen.
  • Der Exploit funktioniert im aktuellen Ubuntu mit dem Linux-Treiber von Nvidia.
Ein Auszug des Codes, der eine Schwachstelle im Nvidia-Treiber ausnutzen kann.

Der Code des Exploits sei ihm anonym zugespielt worden, schreibt Airlie. Der Unbekannte habe Nvidia bereits kontaktiert, aber bislang keine Reaktion erhalten. Er habe Airlie deshalb gebeten, die Schwachstelle publik zu machen. Airlie hat den aus etwa 760 Zeilen C-Code bestehenden Exploit ebenfalls veröffentlicht.

Root-Rechte über VGA-Fenster

In einem Test gelang es uns ohne weiteres, den Code zu kompilieren und damit Root-Rechte zu erlangen. Wir probierten den Exploit auf einem Rechner mit Ubuntu 12.04 und dem aktuellen Nvidia-Treiber 295.40 aus. Der Beispielcode öffnet lediglich eine Shell. Dort viel verheerendere Befehle einzubauen, ist aber problemlos möglich.

Airlie erklärt in seinem Posting, wie der Exploit funktioniert: Die Gerätedatei /dev/nvidia0 akzeptiert Eingaben zur Veränderung des VGA-Fensters und verschiebt die Änderungen solange im Speicherbereich, bis es auf den Speicher des Linux-Kernels zugreifen und diese manipulieren kann. Darüber kann sich der Exploit dann Administratorenrechte beschaffen. Die Schwachstelle kann nur lokal auf einem Rechner ausgenutzt werden.

Der Entdecker und Airlie hoffen, dass Nvidia nach der Veröffentlichung schnell mit einem Patch reagiert.


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__destruct() 03. Aug 2012

Das Problem mit der Hintergrundbeleuchtung ständig auf 100% hatte ich auch mal...

Lala Satalin... 03. Aug 2012

Ich bin stolzer Windows-Nutzer, da habe ich keine Probleme mit solchen trivialen Dingen. :)

michiw 02. Aug 2012

Der Fehler ist mitnichten behoben. Bei mir schlägt der Exploit auch fehl, allerdings...

Mingfu 02. Aug 2012

Das kommt darauf an. Aus dem gestarteten System heraus kannst du es nicht. Du musst also...

michiw 02. Aug 2012

Hilft gegen die "^M"s im Screenshot



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