Abo
  • Services:
Anzeige
Sicherheitsloch in allen Android-Versionen
Sicherheitsloch in allen Android-Versionen (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Sicherheitslücke: Manipulation der Icons im Android-Launcher möglich

Die Icons im Android-Launcher lassen sich ohne große Mühe manipulieren. Dadurch ließen sich vermeintlich vertrauenswürdige App-Icons so verändern, dass sie auf eine App mit Schadcode oder auf eine Phishing-Seite leiten könnten, warnen Sicherheitsspezialisten.

Anzeige

In allen Android-Versionen haben die Sicherheitsspezialisten von Fireeye eine Sicherheitslücke entdeckt. Mit einer regulären Android-App lassen sich nach ihren Angaben die Icons auf dem Startbildschirm des Launchers manipulieren, so dass sie auf andere Apps oder Webseiten verweisen können. Somit lassen sich vertrauenswürdige Apps mit schadhaften Apps oder Webseiten verknüpfen.

Googles Sicherheitsmechanismen helfen nicht

Auch die in Android und im Play Store von Google bereitgestellten Sicherheitstests helfen nicht. Eine entsprechende Beispiel-App ging ohne Probleme im Play Store online und bei der Ausführung auf einem Android-Gerät gab es keine Fehlermeldung. Fireeye betont, dass die betreffende App gleich wieder aus dem Play Store entfernt worden sei, so dass keine Unbeteiligten sie heruntergeladen und installiert haben könnten. Seit kurzem überwacht Google Android-Apps im Hintergrund hinsichtlich eines möglicherweise schadhaften Verhaltens.

Ein Angriff über diese Sicherheitslücke kann vom Opfer nicht ohne weiteres bemerkt werden. Erst seit Android 4.2 wird die Zugriffsberechtigung für das Installieren von Icons auf dem Startbildschirm bei der App-Installation abgefragt, bei älteren Android-Versionen gibt es keinen Hinweis, wenn eine App dafür die entsprechenden Rechte haben will. Damit sind Geräte mit Android 4.2 und neuer aber keinesfalls vor dem Sicherheitsloch gefeit. Denn nach wie vor fehlt eine Nachfrage, wenn eine App das Icon auf dem Startbildschirm nachträglich ändert.

Google hat Patch an Hersteller verteilt

Google hat nach Aussage von Fireeye das Sicherheitsloch bestätigt und will es innerhalb von Android bereits beseitigt haben. Der Patch wurde an die Gerätehersteller weitergereicht. Allerdings ist unklar, ob der Fehler auch in älteren Android-Versionen oder nur in der aktuellen Android-Version behoben wurde. Denn wie schnell die betroffenen Android-Smartphones und -Tablets den Patch erhalten, ist alles andere als klar.

Es besteht sogar das Risiko, dass vor allem ältere Geräte niemals einen Patch erhalten, weil die Hersteller für die Geräte keine Updates mehr anbieten. Laut Fireeye besteht der Fehler seit Android 1.x. Bisher seien nicht einmal die Nexus-Geräte von Google davor sicher, warnt Fireeye. Sie hätten den Fehler auf einem Nexus 7 mit aktuellem Android 4.4.2 reproduzieren können. Es wird erwartet, dass in Kürze ein Update auf Android 4.4.3 erscheint und dass damit der Fehler beseitigt werden könnte.


eye home zur Startseite
chrulri 22. Apr 2014

Stimmt, weil SSL-Bugs, welche beliebige Zertifikate fressen, inkl. dieses der gefälschten...

HerrMannelig 17. Apr 2014

Im Artikel steht aber nicht, dass die Verknüpfung, sondern dass die Icons getauscht...

tomate.salat.inc 17. Apr 2014

Ich habs offensichtlich nicht verstanden, erklärs.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Starnberg bei München
  3. CAL Consult GmbH, Nürnberg
  4. Dataport, Hamburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Playstation 4 + Spiel + 2 Controller 269,00€, iRobot Roomba 980 nur 777€)
  2. 383,14€ - 30€ MSI-Cashback
  3. 29,37€

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  2. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller
  3. Smartwatch Huawei Watch bekommt Android Wear 2.0

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

  1. Re: Wie soll das bei der Einreise funktionieren?

    Ofenrohr! | 23:47

  2. Re: Passwort-Manager als Abo!?

    picaschaf | 23:37

  3. Re: Gutes Konzept... schrottiges OS, und dann 4000¤

    unbuntu | 23:28

  4. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    unbuntu | 23:23

  5. Re: Grafikbox so gross wie PC?

    ecv | 23:22


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel