Abo
  • Services:

Sicherheitslücke: Fortinet vergisst, Admin-Passwort zu prüfen

Ein peinlicher Fehler bei einem Sicherheitsunternehmen: Fortinets Webmanager hat das Admin-Passwort nicht korrekt geprüft und lässt daher jeden Nutzer mit beliebiger Zeichenfolge in das System. Ein Patch steht bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Admin-Passwort sollte man schon richtig prüfen!
Das Admin-Passwort sollte man schon richtig prüfen! (Bild: Alex E. Proimos/CC-BY 2.0)

Der Hersteller von Web Application Firewalls und anderen Sicherheitsprodukten Fortinet hat eine kritische Schwachstelle in seinen Appliances geschlossen. Nutzer sollten das Update auf Version 5.8.1 so schnell wie möglich installieren. Angreifer könnten über den verwundbaren Web-Manager Appliances wie Web Application Firewalls übernehmen. Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Fortinet-Produkte massive Probleme bei der Sicherheit haben.

Stellenmarkt
  1. ElringKlinger AG, Reutlingen
  2. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, München, Bayreuth

Konkret betroffen ist die Version 5.8.0 des FortiWebManagers. Nach Angaben des Unternehmens wird das für den Admin-Zugang verwendete Passwort nicht korrekt geprüft und die Software "gewährt Zugang, ohne Ansehen des tatsächlich eingegebenen Strings", wie Fortinet selbst schreibt. Das BSI warnt in einer Kurzinformation vor einem hohen Angriffsrisiko.

Eine Historie kritischer Fehler und Backdoors

Fortinet hatte schon mehrfach mit gravierenden Lücken zu kämpfen. Immer wieder wurde dem Unternehmen vorgehalten, Backdoor-Zugänge anzubieten. Dagegen hatte Fortinet sich stets verwahrt. Tatsächlich gab es allerdings einen Standard-SSH-Zugang mit dem hardcodierten Passwort "FGTAbc11*xy+Qqz27" in Firewalls und anderen Produkten des Unternehmens.

Zuletzt war Fortinet auch vom DUHK-Angriff betroffen. Die Abkürzung steht für "Don't Use Hard-coded Keys". Zehntausende Appliances des Unternehmens benutzten den gleichen Schlüssel für den Zufallszahlengenerator ANSI X9.31. Ist der Schlüssel bekannt, können künftig erzeugte Zufallszahlen von einem Angreifer berechnet werden. Forscher fanden rund 25.000 verwundbare Fortinet-Geräte im Internet.

Fortinet bedankt sich bei Abdulaziz Alrushaid von Saudi Aramco dafür, die Sicherheitslücke im Rahmen von Responsible Disclosure an das Unternehmen gemeldet zu haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (-78%) 8,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Ingwar 28. Nov 2017

Dir ist aber bewusst dass sowas Geld kostet? Das finden einige Aktionäre und Manager...

Ingwar 28. Nov 2017

Genau du würdest denjenigen kündigen. Danach kommt der nächste Mensch an diese Position...

Baron Münchhausen. 27. Nov 2017

Ich baue erfolgreich seit ca. 7 Jahren nur noch Fake Logins ein. Die meisten kommen nicht...

Lasse Bierstrom 25. Nov 2017

Als würde man auf einer Festung alle Türme und Mauern mit den besten Bogenschützen...

ML82 25. Nov 2017

wie willst du sonst etwas verkaufen was noch nicht da ist? von der habenwirtschaft wurde...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /