Sicherheitslücke bei FCC: Die FCC akzeptiert Malware-Uploads

Bei der US-Kommunikationsbehörde FCC können Nutzer über eine API Stellungnahmen hochladen. Das Problem: Mit dem richtigen API-Schlüssel konnten dort beliebige Dokumente hochgeladen werden, so dass Angreifer den Regierungsserver für Malware- und Phishing-Kampagnen nutzen können.

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Bei der FCC konnten Nutzer beliebige Dateien hochladen.
Bei der FCC konnten Nutzer beliebige Dateien hochladen. (Bild: Gemeinfrei)

Die Federal Communications Commission (FCC) ist der oberste Telekomregulierer in den USA - doch in puncto Sicherheit muss die Behörde wohl noch ordentlich dazulernen. Eine fehlerhaft konfigurierte API ermöglichte Nutzern, beliebige Dateien bis zu einer Größe von 25 MByte hochzuladen. Nach dem Upload sind die Dateien per Link weltweit verfügbar. Verifiziert sind Uploads mit den Dateiendungen PDF, GIf, Elf, Exe und MP4.

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Der Blogger Guise Bule hatte unter Verweis auf eine anonyme Quelle zunächst über den Fehler berichtet. Tatsächlich gibt es zahlreiche öffentlich verfügbare Dokumente, die nicht von der FCC selbst stammen dürften. Unter Hinweis auf die kontroverse Diskussion um die Aufhebung der Regeln zur Netzeneutralität in den USA steht in einem etwa: "Fuck Net Neutrality. God bless America".

Keine speziellen Hacking-Kenntnisse notwendig

Die Ausnutzung der mittlerweile behobenen Lücke erforderte keine speziellen Kenntnisse. Es reichte, sich nach den Regeln der Dokumentation der FCC einen Schlüssel für die API zu besorgen. Darüber konnten die gewünschten Dokumente hochgeladen werden. Je nachdem, von wem die Sicherheitslücke ausgenutzt wird, kann es mehr als nur peinlich werden. Denn neben Protestbotschaften an die FCC könnten Angreifer auch Malware oder Phishing-Kampagnen auf einem Server mit offizieller Regierungsadresse hosten.

Die hochgeladenen Dokumente sind weiterhin verfügbar. Neue API-Schlüssel werden derzeit offenbar nicht vergeben, allerdings soll ein zu Demonstrationszwecken auf der Webseite angegebener Schlüssel weiterhin funktionieren.

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