Sicherheitslücke: Adobe aktualisiert Flash-Player zum Patchday
Adobe muss zum Patchday Juli 2017 bei seinem Flashplayer nachbessern. Allerdings sind es dieses Mal nur drei Sicherheitslücken, die bekanntwurden und dementsprechend geschlossen werden müssen, wie dem Security Bulletin APSB17-21 zu entnehmen ist(öffnet im neuen Fenster) . Nur eine ist als kritisch, also gefährlich für den Nutzer eingestuft worden. Der Speicher kann so manipuliert werden, dass ein Angreifer auf die Ferne hin Code auf dem eigenen System ausführen kann, was zu einer Übernahme des Systems führen kann.
Die beiden anderen Sicherheitslücken werden nur als wichtig eingestuft. Hier kann es zu einer Weitergabe von persönlichen Informationen oder Informationen über den Speicher kommen. Betroffen von den drei Fehlern sind die Betriebssysteme Windows, MacOS und Linux. Ebenfalls betroffen sind die Browser, die die Flash-Komponente selbst verwalten, also Google Chrome, der Internet Explorer 11 und Microsoft Edge.
Die meisten Flashplayer-Installationen sollten sich mittlerweile selbst aktualisieren, sofern der Anwender das Adobe oder dem Browserhersteller erlaubt. Ab und an hat die Routine jedoch erfahrungsgemäß Schwierigkeiten. Wer den Status überprüfen möchte, kann dies auf der Flashplayer-About-Seite tun(öffnet im neuen Fenster) . Das empfiehlt sich in regelmäßigen Abständen, insbesondere wenn der Flashplayer nur auf explizitem Wunsch aktiviert wird.
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