Sicherheitsleistung: Das Tesla-Geld ist da

Der Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide kann wie geplant weitergehen, nachdem Tesla die geforderte Sicherheitsleistung hinterlegt hat. Das berichteten die Bild-Zeitung(öffnet im neuen Fenster) und die B.Z.(öffnet im neuen Fenster) . Bei der Sicherheitsleistung geht es um die finanzielle Absicherung von möglichen Rückbauverpflichtungen für den Fall, dass die Baugenehmigung doch nicht erteilt werden sollte. Tesla baut aktuell mit vorläufigen Genehmigungen.
Am 17. Dezember 2020 verstrich die erste Frist. Danach wurde sie noch zweimal verlängert: einmal bis zum 15. Januar 2021 und dann erneut bis zum 20. Januar 2021. Offenbar wollte Tesla seine Bilanz für das Jahr 2020 nicht dadurch belasten.
Die letzte Fristverlängerung wurde von Tesla nicht genutzt, so dass ein behördlich verhängter Baustopp nun nicht mehr erforderlich ist.
Verwirrspiel um Akkufabrik
Nach einem Bericht des Tagesspiegel(öffnet im neuen Fenster) sind nun auch die Vorbereitungen für eine Akkufabrik in Grünheide vorangeschritten. Tesla habe einen Bauantrag für eine große Halle bei der Baubehörde des Kreises Oder-Spree gestellt. Diese solle zunächst für Lagerzwecke genutzt werden.

Laut Tagesspiegel soll darin später die Akkuzellproduktion starten. Ein Sprecher des Landratsamtes bestätigte den Antrag zum Bau einer Lagerhalle, einen Antrag für eine Akkufabrik gebe es nicht.
Der Tagesspiegel verweist bei seiner Darstellung auf die Größe der Halle. Diese solle eine Grundfläche von fast 22.000 Quadratmetern haben. Das wäre ein sehr großes Lager. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld ist 7.140 Quadratmeter groß.