Sicherheitsgründe: Iran verbietet Pokémon Go

Iranische Spielefans dürfen nicht nach Pikachu, Schlurp und anderen Monstern in Pokémon Go suchen - die Sicherheitsbehörden haben die weltweit erfolgreiche App verboten.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Pokémon-Go-Spieler in Teharan
Pokémon-Go-Spieler in Teharan (Bild: Atta Kenare/AFP/Getty Images)

Das weltweit beliebte Handyspiel «Pokémon Go» ist in Iran aus Sicherheitsgründen verboten worden. Die Sicherheitsbehörden und die Abteilung für Internet-Kriminalität seien einstimmig zu dem Ergebnis gekommen, dass Pokémon Go ein gefährliches Spiel sei und daher verboten werden müsse, erklärte die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten vom Samstag. Der Zugang zu der App wurde blockiert. Wie viele Internetnutzer im Land bereits auf virtuelle Monsterjagd gehen, ist unklar - laut Staatsanwaltschaft sind es nur wenige.

Stellenmarkt
  1. Consultant Digital Networks (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. IT-Administrator (m/w/d)
    Hays AG, Witten
Detailsuche

In Iran sind zahlreiche Internetseiten und Apps verboten. Die Mehrheit der iranischen Nutzer aber ignoriert diese Verbote und verschafft sich über VPN doch Zugang. Mit dem Smartphone-Spiel Pokémon Go von Niantic gehen Spieler in der realen Welt auf die Suche nach kleinen virtuellen Monster-Figuren, die sie einfangen, trainieren und gegeneinander kämpfen lassen können.

Auch Malaysias oberste islamische Autoritäten haben den Muslimen des südostasiatischen Landes nun Pokémon Go verboten. Die Bevölkerung solle davor bewahrt werden, von dem Spiel verdorben zu werden, heißt es laut dpa in einem am späten Freitagabend verkündeten Beschluss des Muftis der malaysischen Bundesterritorien. Das Spiel könne zu einer Invasion der Privatsphäre, zu Sucht und zu emotionalen Störungen führen.

Gut 60 Prozent der mehr als 30 Millionen Einwohner Malaysias sind Moslems, der Islam ist dort Staatsreligion. Bereits Ende Juli 2016 wurde das Spiel in Saudi-Arabien untersagt, weil es ein verbotenes Glücksspiel sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 10. Aug 2016

Man muss dem aber keine Plattform bieten, die das Streuen von Gerüchten geradezu...

grslbr 08. Aug 2016

Ach bitte. Wer wählen darf und Verträge abschliessen, der sollte entweder checken dass...

grslbr 08. Aug 2016

Ich, für meinen Teil, bin Pokeganer.

slead 08. Aug 2016

du kannst doch nicht hier mit fakten ankommen mensch, was soll der unsinn? der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazons E-Book-Reader
Alte Kindle-Modelle verlieren Buchkauf und -ausleihe

Amazon streicht in Kürze auf fünf älteren Kindle-Modellen alle Funktionen, die mit Amazons E-Book-Store zusammenhängen.

Amazons E-Book-Reader: Alte Kindle-Modelle verlieren Buchkauf und -ausleihe
Artikel
  1. Alterskontrolle und Netzsperren: Es geht um viel mehr als nur die Chatkontrolle
    Alterskontrolle und Netzsperren
    Es geht um viel mehr als nur die Chatkontrolle

    Neben der umstrittenen Chatkontrolle enthält der Gesetzentwurf der EU-Kommission auch Vorgaben zur Altersverifkation, Netzsperren und Appstores.
    Eine Analyse von Moritz Tremmel und Friedhelm Greis

  2. Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
    Liberty Lifter
    US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

    In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

  3. Kollaboratives Arbeiten: Microsoft Teams bekommt Live-Share-Funktion
    Kollaboratives Arbeiten
    Microsoft Teams bekommt Live-Share-Funktion

    Build 2022 In Teams soll nicht mehr nur der Bildschirm geteilt werden, Teilnehmer sollen wirklich gemeinsam in einer Anwendung arbeiten können.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /