• IT-Karriere:
  • Services:

Sicherheitschips: Infineon bekommt Großauftrag für elektronische Reisepässe

Infineon und Gemalto dürfen die USA weiter mit ePassports ausstatten. Das Projekt hat ein Volumen von bis zu 175 Millionen US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Reisepass
US-Reisepass (Bild: Infineon)

Infineon Technologies hat von der US-Regierungsdruckerei (Government Printing Office - GPO) einen Auftrag zur Lieferung von Sicherheitschips für die elektronischen Reisepässe der USA erhalten. Das gab das Unternehmen am 14. August 2012 bekannt. Zu den finanziellen Konditionen wurden keine Angaben gemacht. Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen berichtet, hat der Abschluss ein Volumen von 125 bis 175 Millionen US-Dollar. Auch der niederländische Chipkartenhersteller Gemalto hat einen Teil des Auftrags erhalten. Wie sich die Anteile verteilen, wollte ein Infineon-Sprecher Golem.de auf Anfrage nicht sagen. Beide Unternehmen liefern die Sicherheitschips.

Stellenmarkt
  1. Lösch und Partner GmbH Projektmanagement & IT-Consulting, München
  2. cargo support GmbH & Co. KG, Bielefeld

Die GPO produziert die elektronischen Reisepässe im Auftrag des US-Außenministeriums, das die Ausweisdokumente an US-Bürger ausgibt. Der Reisepass enthält im Umschlagdeckel einen Sicherheitschip, der die Daten des Passinhabers nach den internationalen Standards speichert.

Der Auftrag sieht für Infineon eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren vor. Infineon ist laut US-Bundesdruckerei wieder einer der Hauptlieferanten für die Sicherheitstechnologie der ePassports. Infineon beliefert die US-Bundesdruckerei seit Projektbeginn im Jahr 2005. Mit bisher rund 80 Millionen ausgelieferten Dokumenten sei das ePassport-Projekt das größte der Welt.

Für Gemalto ist es der zweite Fünfjahresvertrag mit der US-Regierung über die Lieferung elektronischer Cover und gesicherter Vor-Personalisierungs-Dienste. Seit der Einführung des elektronischen Passes in den USA, mit dessen Implementierung 2005 begonnen wurde, ist Gemalto einer der Hauptlieferanten der GPO. Gemaltos Sealys-Lösung wurde geprüft und akzeptiert, so das Unternehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 594€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)

asa (Golem.de) 15. Aug 2012

Hallo, das ist Unsinn. Gemaltos Zentrale ist in den Niederlanden. Das Unternehmen...

Wissard 14. Aug 2012

Sicherheitskritisch ist das maximal für andere Länder, den Amerikanern kann es ja...


Folgen Sie uns
       


ANC-Kopfhörer im Vergleich

Wir haben Sonys neuen WH-1000XM4 bei der ANC-Leistung gegen Sonys alten WH-1000XM3 und Boses Noise Cancelling Headphones 700 antreten lassen.

ANC-Kopfhörer im Vergleich Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
    Corsair K60 RGB Pro im Test
    Teuer trotz Viola

    Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
    2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
    3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

      •  /