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Thomas de Maizière hat entschieden: Zitis kommt nach München.
Thomas de Maizière hat entschieden: Zitis kommt nach München. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Sicherheitsbehörde: Zitis soll von München aus Whatsapp knacken

Thomas de Maizière hat entschieden: Zitis kommt nach München.
Thomas de Maizière hat entschieden: Zitis kommt nach München. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

München bekommt eine neue Bundesbehörde: Zitis wird ihren Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt haben. Von dort aus sollen dann verschlüsselte Nachrichten geknackt werden.

Die umstrittene Behörde zur Entschlüsselung verschlüsselter Online-Kommunikation Zitis wird ihren Sitz offenbar in München haben, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet. Dies habe Bundesinnenminister Thomas de Maizière beschlossen. Zitis steht für "Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich" und soll selbst keine Polizei- oder Geheimdienstaufgaben übernehmen, sondern vielmehr als Dienstleister für die Strafverfolgungsbehörden dienen.

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Wichtigstes Ziel ist die Entschlüsselung von Online-Kommunikation, die über verschlüsselte Dienste wie Whatsapp und andere Messenger abgewickelt wird. Bis zum Jahr 2022 sollen insgesamt 400 Stellen besetzt werden. Derzeit suchen viele Bundesbehörden technisches Personal, was aufgrund der im Vergleich zur IT-Branche geringeren Löhne und Gehälter oft schwerfällt.

Bayerisches Wirtschaftsministerium freut sich auf neue Behörde

"Dass Zitis nach München kommt, ist eine gute Nachricht", sagte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). "Zitis ist in Bayern gut aufgehoben, weil wir bereits erhebliche Kompetenzen in dem Bereich der Informationstechnik und IT-Sicherheit aufweisen." Tatsächlich ist München Standort zahlreicher Unternehmen, die Staatstrojaner und andere Überwachungslösungen herstellen.

In der Anfangsausstattung sollen zunächst rund 60 Mitarbeiter für Zitis arbeiten. Die Behörde wurde auch vor dem Hintergrund des Streits zwischen Apple und dem FBI um das verschlüsselte iPhone eines Attentäters erdacht.

Innenminister de Maizière macht zuweilen widersprüchliche Angaben zum Thema Verschlüsselung. Kritiker sehen in de Maizières Ankündigung, Deutschland solle "Verschlüsselungs-Standort Nr. 1 auf der Welt" werden, einen Widerspruch zur Gründung der Behörde.


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sodom1234 23. Jan 2017

Behörden halt, kann ja nicht sein das jemand mit 30 vielleicht mehr verdient und mehr...

mcmrc1 22. Jan 2017

Würde mich wundern wenn nicht...Ist doch das gleiche wie wenn jemand sagen würde ich Hack...

Pjörn 22. Jan 2017

Der Standort ist von den strategischen Gesichtspunkten schon mal eine mittelschwere...

daydreamer42 22. Jan 2017

... am A®§©h des ehemals demokratischen Staates Deutschland. Hat jemand was anderes...

User_x 21. Jan 2017

wie haben aber keine drakonischen strafen. Und wer zu etwas gezwungen wird, liefert...



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