Sicherheitsbedenken: USA verbietet auch Import chinesischer Saugroboter
Das Importverbot der US-Regierung für chinesische Roboter ist weiter gefasst als zunächst gedacht. Nicht nur humanoide und vierfüßige Roboter fallen darunter, sondern auch beliebte Haushaltsgeräte, wie The Verge(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Die FCC hat dem Magazin bestätigt, dass auch Saug- und Rasenmähroboter unter das Verbot fallen. Hersteller wie Roomba erfreuen sich in den USA recht großer Beliebtheit. Das Verbot soll auch andere kleine Roboter betreffen, wie etwa die Ausliefer-Roboter, die in mehreren US-amerikanischen Städten Waren ausliefern.
Den Vorgaben der FCC zufolge sind alle softwaregesteuerten Roboter aus China, die auf dem Boden verkehren und inklusive Docking-Station mehr als 2 Kilogramm wiegen, künftig vom Import in die USA ausgeschlossen. Das gilt nur für neue Modelle; bisherige Geräte dürfen weiter eingeführt werden.
Roboter stellen laut Regierung ein Sicherheitsrisiko dar
Durch die Inklusion des Docks dürften die meisten Saugroboter unter die neue Regelung fallen. Der US-Regierung zufolge wird die Einfuhr verboten, da Roboter aus China Daten erfassen, die zur Überwachung von US-Bürgern verwendet werden könnten. Auch könnten Geheimdienste Roboter aus der Ferne übernehmen und steuern.
Erst im Februar 2026 wurde ein Fall publik, in dem ein Entwickler aus Barcelona durch Zufall festgestellt hat, dass er 7.000 DJI-Saugroboter aus der Ferne steuern kann. Eigentlich wollte Sammy Azdoufal nur seinen eigenen Roboter mit einem Playstation-Controller steuern.
Der Entwickler konnte die fremden Roboter steuern, die Kameras einschalten und die Grundrisse der Wohnungen betrachten. Im Rahmen der Aufarbeitung der Sicherheitslücke schloss DJI diese und zahlte Azdoufal eine Belohnung von 30.000 Euro.


