Abo
  • Services:
Anzeige
China schottet IT-Markt weiter ab.
China schottet IT-Markt weiter ab. (Bild: Renato Ganoza/CC BY 2.0)

Sicherheitsbedenken: Chinas Behörden kaufen angeblich keine Apple-Hardware mehr

Die chinesische Regierung will einem Bericht zufolge keine iPads und Macbooks für die Behörden der Volksrepublik beschaffen. Die Geräte seien von den Beschaffungslisten gestrichen worden, wobei China dem widerspricht.

Anzeige

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf interne Quellen aus China beruft, hat die chinesische Regierung ihre Beschaffungslisten für IT-Geräte geändert und Apple-Produkte gestrichen.

Mit öffentlichen Mitteln sollen demnach keine iPads und Macbooks mehr gekauft werden können. Der Grund sind Sicherheitsbedenken, verrieten Beamte gegenüber Bloomberg. Da die Beschaffungslisten jedoch nicht öffentlich einsehbar sind, kann dieser Schritt nicht von Dritten bestätigt werden.

Dem Bericht zufolge sind zehn Apple-Produkte auf der schwarzen Liste, inklusive des iPads, des iPad Mini sowie der Notebooks Macbook Air und Macbook Pro. Ob auch iPhones nicht mehr gekauft werden können, geht daraus nicht hervor. Die Liste soll bereits im Juni 2014 erstellt worden sein. Gegenüber Bloomberg machte Apple keinerlei Angaben zu den Vorgängen.

Im Mai 2014 hatte die chinesische Regierung angeordnet, dass Windows 8 auf Behördencomputern nicht installiert werden dürfe. Stattdessen sollten chinesische Linux-Distributionen verwendet werden. Kurz nach dem Verbot von Windows 8 auf Behördenrechnern war in einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders CCTV behauptet worden, Windows 8 spioniere Benutzer aus. Eine Übersetzung des Beitrages findet sich beim Wall Street Journal. Ein möglicher Hintergrund könnte sein, dass China befürchtet, ausländische Produkte verrieten durch Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten Staatsgeheimnisse

Auch ausländische Antivirenprogramme sollen auf Behördenrechnern nicht mehr zugelassen sein. Nun sollen nur noch Antivirenprogramme von inländischen Herstellern eingesetzt werden. Gründe wurden bislang nicht genannt.

Ende Juli 2014 durchsuchten nach Angaben der regierungsnahen Zeitung South China Morning Post die chinesischen Behörden in Peking, Schanghai, Guangzhou und Chengdu die Büros von Microsoft. Microsoft bestätigte die Aktion der Nachrichtenagentur Reuters. Vor kurzem leiteten dann chinesische Behörden ein Monopolverfahren gegen Microsoft ein.

Nachtrag vom 8. August 2014, 10:18 Uhr

Einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa nach hat China der Darstellung von Bloomberg widersprochen. Die Produkte hätten niemals auf einer solchen Liste gestanden. Vielmehr habe das zuständige Ministerium nur eine Aufstellung mit besonders energiesparenden Geräten aufgestellt. Apple habe die Unterlagen zu spät eingereicht, so dass die Geräte nicht auf der Liste standen.


eye home zur Startseite
DrWatson 10. Aug 2014

Zuvor hatte China es untersagt IBM Rechner zu kaufen woraufhin IBM seine PC Sparte an...

Force8 09. Aug 2014

Auch die in den diversen Chip Bios(en) So wie vor kurzem bekannt wurde, dass etwa die für...

plutoniumsulfat 08. Aug 2014

die verkauft das an Leute wie dich. Das ist konsequent.

RaZZE 08. Aug 2014

Weil unsere hiesigen Nachrichten ja auch immer wahrheitsgemäß sind

plutoniumsulfat 08. Aug 2014

Es wären ja viele Länder zusammen, das würde gehen. Hat Indien Nicht schon mehr Einwohner...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. NKM Noell Special Cranes GmbH, Würzburg, Veitshöchheim
  2. BruderhausDiakonie, Reutlingen
  3. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. Consultix GmbH, Bremen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Rayman Legends 8,99€, Rayman Origins 4,99€ und Syberia 3 14,80€)
  2. 199,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 235€)

Folgen Sie uns
       


  1. Aero 15 X

    Mehr Frames mit der GTX 1070 im neuen Gigabyte-Laptop

  2. Review Bombing

    Valve verbessert Transparenz bei Nutzerbewertungen auf Steam

  3. Big Four

    Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt

  4. U2F

    Yubico bringt winzigen Yubikey für USB-C

  5. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  6. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  7. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger

  8. Seniorenhandys im Test

    Alter, sind die unpraktisch!

  9. PixelNN

    Mit Machine Learning unscharfe Bilder erkennbar machen

  10. Mobilfunk

    O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  2. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

  1. Re: Ein Preisunterschied von 1000 Euro nur im...

    eXXogene | 17:16

  2. Re: Wieviel Energie benötigt es, um von Europa...

    tha_specializt | 17:16

  3. Re: Tja, so ist es

    ArcherV | 17:14

  4. Re: Nutzen von ECC?

    tha_specializt | 17:13

  5. Re: wieso denn Neuwahlen?

    tingelchen | 17:13


  1. 17:19

  2. 17:00

  3. 16:26

  4. 15:31

  5. 13:28

  6. 13:17

  7. 12:25

  8. 12:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel