Abo
  • Services:

Sicherheitsbedenken: Australien schließt Huawei von Infrastrukturprojekt aus

Aus Sicherheitsgründen hat die australische Regierung den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei vom Aufbau eines Breitbandnetzes in Australien ausgeschlossen. So solle die Integrität des Netzes sichergestellt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Umsichtige Entscheidung getroffen: Australiens Premierministerin Julia Gillard
Umsichtige Entscheidung getroffen: Australiens Premierministerin Julia Gillard (Bild: Getty Images)

Huawei darf sich nicht an dem australischen Breitbandnetz National Broadband Network beteiligen. Die Regierung habe den chinesischen Netzwerkausrüster von den Ausschreibungen ausgeschlossen, berichtet der Fernsehsender ABC. Grund seien Sicherheitsbedenken.

Umsichtige Entscheidung

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Die Regierung müsse sicherstellen, dass das Netz und die Daten, die darüber transferiert würden, sicher seien. Die Bürger erwarteten, dass die Regierung umsichtige Entscheidungen treffe, um das Infrastrukturprojekt zu schützen, erklärte Premierministerin Julia Gillard. "Und wir haben eine solche Entscheidung getroffen."

Huawei ist nach Ericsson der größte Netzwerkausrüster. Gründer Ren Zhengfei war früher bei der chinesischen Armee und soll über gute Kontakte zur Regierung in Peking verfügen. Der Konzern aus dem südchinesischen Shenzhen wird von westlichen Regierungen immer wieder mit chinesischen Aktivitäten bei Cyberspionage und Cyberwar in Verbindung gebracht. In den USA untersucht ein Parlamentsausschuss, ob Huawei zusammen mit anderen chinesischen Unternehmen an Cyberspionage beteiligt ist.

Absurder Vorwurf

Huawei hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Sie beruhten lediglich darauf, dass Huawei ein chinesisches Unternehmen sei, sagte Alexander Downer. Der ehemalige australische Außenminister ist heute Mitglied des Aufsichtsrat von Huawei in Australien. Die Vorwürfe seien "einfach völlig absurd."

Das National Broadband Network soll die Mehrzahl der Australier mit schnellem Internet versorgen. Das Infrastrukturprojekt hat ein Volumen von 36 Milliarden australischen Dollar, umgerechnet etwa 28 Milliarden Euro.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Chihiros Reise ins Zauberland - Studio Ghibli Blu-Ray Collection 12,97€)
  2. (heute u. a. Sharkoon TG4 RGB Gehäuse 47,99€, Kingston 480-GB-SSD 54,90€)

Anonymer Nutzer 27. Mär 2012

aber wenns *made* is, kanns auch abgeändertes *by design* sein. Wenn man schon in die...

Charles Marlow 26. Mär 2012

Naja, Kolonien halt.


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 590 - Test

Wir schauen uns AMDs Radeon RX 590 anhand der Nitro+ Special Edition von Sapphire genauer an: Die Grafikkarte nutzt den Polaris 30 genannten Chip, welcher im 12 nm statt im 14 nm Verfahren hergestellt wird.

Radeon RX 590 - Test Video aufrufen
Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

    •  /