Sicherheitsaudit: Bekannte BeA-Sicherheitslücke blieb lange offen

Ein alter Sicherheitsaudit des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs gibt Aufschluss über die Pannengeschichte des Projekts.

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Atos wusste von einer Sicherheitslücke im BeA, hat sich aber offenbar entschlossen, diese nicht zu beheben.
Atos wusste von einer Sicherheitslücke im BeA, hat sich aber offenbar entschlossen, diese nicht zu beheben. (Bild: SK Sturm Fan/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 4.0)

Nach mehreren Gerichtsentscheidungen kommen inzwischen immer mehr Dokumente ans Licht, die Aufschluss über die Entstehungsgeschichte des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (BeA) geben. Bereits berichtet hatten wir über die Veröffentlichung der Frühfassung eines Sicherheitsgutachtens der Firma Secunet. Jetzt wurde ein weiteres Sicherheitsgutachten öffentlich, das 2015 von der Firma SEC Consult erstellt wurde. In dem Gutachten wurden mehrere Sicherheitslücken gefunden - eine wurde dennoch nicht geschlossen und erst Jahre später von CCC-Mitgliedern erneut entdeckt.


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