Abo
  • Services:

Sicherheit: Telekom will Produkte gegen Cyberangriffe anbieten

Die Deutsche Telekom bereitet die Gründung einer Spezialabteilung gegen Cyberangriffe vor. Sie soll Sicherheitsprodukte und -dienstleistungen für Unternehmen aller Größen anbieten.

Artikel veröffentlicht am , Jürgen Berke/Wirtschaftswoche
Deutsche Telekom will größeren Marktanteil im Bereich Cybersicherheit
Deutsche Telekom will größeren Marktanteil im Bereich Cybersicherheit (Bild: Juergen Schwarz/Getty Images)

Die Deutsche Telekom baut nach Informationen der Wirtschaftswoche eine Spezialabteilung auf, die noch in diesem Jahr Sicherheitsprodukte und -dienstleistungen anbieten soll. "Wir werden dafür das über den Konzern verteilte Knowhow in einer neuen Einheit bündeln und Sicherheitsprodukte für alle Unternehmensgrößen auf den Markt bringen", sagte Telekom-Vorstand Reinhard Clemens, der für den neuen Geschäftsbereich Cybersicherheit verantwortlich ist. Eine Arbeitsgruppe aus Managern der internen Konzernsicherheit und Experten der IT-Sparte T-Systems bereitet derzeit die Gründung vor.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg (Home-Office möglich)

Ein neues Produkt soll ein "dynamischer Echtzeitschutz" sein, der schneller und besser als Firewalls Angriffe abblocken soll. Bisher beschränkt sich die Telekom darauf, jeden Angriff zu melden, statistisch auszuwerten und die aktuelle Bedrohung im Internet zu veröffentlichen. Um Angriffsziele und Herkunftsländer zu erkennen, hat die Telekom 97 Fallen, sogenannte Honeypots, in ihren IT-Systemen aufgestellt, die bis 450.000 Mal pro Tag attackiert werden. Die Telekom ermittelt anhand der IP-Adressen auch, von welchen Rechnern die Angriffe ausgehen. Ihren Geschäftskunden will sie nun eine automatische Sperrung all der IP-Adressen anbieten, von denen besonders viele oder gefährliche Angriffe ausgehen.

Bisher steuern die Sicherheitsprodukte nach internen Schätzungen rund 100 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei. Mit der Entwicklung neuer Angebote und einem gezielteren Vertrieb will die Telekom ihren Marktanteil im stark wachsenden Cybersicherheitsgeschäft ausbauen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 999€ (Vergleichspreis 1.199€)
  2. 2.499€ (zusätzlich 10% Rabatt mit Prime Student) - Vergleichspreis 2.899€
  3. 629€ (zusätzlich 10% Rabatt mit Prime Student) - Vergleichspreis 750€

Himmerlarschund... 27. Mai 2013

Wie sieht denn da die Drosselung konkret aus? Nach 3 blockierten Angriffen wird auf "Nur...

freddypad 27. Mai 2013

Ich behaupte einfach mal so in den Raum hinein, dass die Telekom Geld für diese neue...

Charles Marlow 27. Mai 2013

Seeehr glaubwürdig! ;)

Kernschmelze 27. Mai 2013

kwt.

pythoneer 27. Mai 2013

Stimmt, wenn die Leitung zu ist, kann darüber auch nicht mehr angegriffen werden. Das...


Folgen Sie uns
       


Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test

Das Honor 10 unterbietet den Preis des Oneplus 6 und bietet dafür ebenfalls eine leistungsfähige Ausstattung.

Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

Sony: Ein Kuss und viele Tode
Sony
Ein Kuss und viele Tode

E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Smach Z ausprobiert Neuer Blick auf das Handheld für PC-Spieler
  2. The Division 2 angespielt Action rund um Air Force One
  3. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan

Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
Game Workers Unite
Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
Von Daniel Ziegener

  1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
  2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
  3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

    •  /