Abo
  • Services:

Sicherheit: Operas Server wurden angegriffen

Der Browser-Hersteller Opera hat seine Nutzer über einen Angriff auf seine Server informiert. Von der schnell abgewehrten Attacke sei das Sync-System betroffen, möglicherweise wurden Passwörter und Nutzernamen abgegriffen. Sicherheitshalber wurden alle Passwörter zurückgesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Angriff betrifft Operas Sync-Dienst.
Der Angriff betrifft Operas Sync-Dienst. (Bild: Opera)

Operas Server wurden vor kurzem angegriffen, die Angreifer erhielten Zugriff auf die Daten des Sync-Systems des Browsers. Dies hat der norwegische Hersteller in einem Blog-Beitrag mitgeteilt. Die Nachforschungen laufen aktuell noch, allerdings glaubt Opera, dass Daten kompromittiert worden sind.

Nutzerdaten und Passwörter könnten kompromittiert sein

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Dies betreffe Nutzerdaten des Sync-Systems Operas, wie der Hersteller schreibt, einschließlich Nutzernamen und Passwörter. Zwar werden die Passwörter bei Opera verschlüsselt gespeichert, aus Sicherheitsgründen wurden dennoch alle Zugangscodes zurückgesetzt.

Sync-Nutzer müssen sich dementsprechend ein neues Passwort über die Resetting-Seite besorgen. Alle betroffenen Konten sollten von Opera eine E-Mail mit den betreffenden Informationen erhalten haben. Vorsichtshalber schlägt der Hersteller auch vor, alle Passwörter von Drittanbieter-Services, die sich mit Sync synchronisieren, zurückzusetzen.

Bis zu 1,7 Millionen Nutzer betroffen

Opera zufolge betrifft das Sicherheitsproblem 1,7 Millionen Nutzer - so viele verwendeten zumindest im Juli 2016 Opera Sync. Das sind dem Hersteller zufolge 0,5 Prozent der gesamten Nutzerbasis des Browsers, die 350 Millionen Nutzer betragen soll.

Mit Sync können Nutzer ihre Browserdaten in Opera abgleichen und so auf die gleichen Lesezeichen und Tabs zugreifen, wenn sie den Browser auf verschiedenen Geräten nutzen. Auch Einträge aus dem Browserverlauf und Passwörter werden auf diese Weise synchronisiert. Opera Sync funktioniert nicht nur auf PCs, sondern auch mit den mobilen Versionen des Opera-Browsers für Android und iOS.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,49€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. 2,99€

dantist 29. Aug 2016

Da bin ich aber gespannt, was es bei einem Sync-Service schlimmeres geben kann, als dass...

Nein! 29. Aug 2016

350 Mio insgesammt wahrscheinlich. Dh.: Desktop, Handy, Smartphone, Konsolen, Settop...

Squirrelchen 29. Aug 2016

Nö tust du nicht. Das Einzige was du erreichst ist, dass der normalo User eine...

eXXogene 28. Aug 2016

Passwort Dateien müssen nicht unbedingt in der Wolke abgelegt werden damit man von jedem...

jajagreat 27. Aug 2016

Ist gesichert das der Browser nicht betroffen ist? das gab es nämlich auch schon mal...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Mirage Solo und Camera - Test

Wir haben laut Lenovo "die nächste Generation VR" getestet. Tipp: Sie ist nicht so viel besser als die letzte.

Lenovo Mirage Solo und Camera - Test Video aufrufen
Smartphone-Kaufberatung: Viel Smartphone für wenig Geld
Smartphone-Kaufberatung
Viel Smartphone für wenig Geld

Auch zum diesjährigen Weihnachtsfest verschenken sicher viele Menschen Smartphones - oder wünschen sich selbst eins. Der Markt ist so groß wie unüberschaubar. Wir haben 2018 viele getestet und geben Empfehlungen für Geräte unter 300 Euro.
Von Tobias Költzsch

  1. Vivo Nex Dual Screen Vivo stellt Smartphone mit zwei Displays vor
  2. Smartphone-Kaufberatung Mehr Smartphone für mehr Geld
  3. CDU-Generalsekretärin Alle Behördengänge sollen am Smartphone erfolgen können

Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
Bootcamps
Programmierer in drei Monaten

Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
Von Juliane Gringer

  1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
  2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
  3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


      •  /