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Sicherheit: Mozillas VPN-Dienst startet in Deutschland

In einigen Ländern war der Dienst schon seit Februar 2020 verfügbar. Jetzt gehört auch Deutschland zu den Gebieten, in denen Mozilla VPN gebucht werden kann.

Artikel veröffentlicht am , Boris Mayer
VPN-gesichert ins Netz
VPN-gesichert ins Netz (Bild: Richard Patterson/CC-BY 2.0)

Mozilla positionierte den Webbrowser Firefox in den letzten Jahren mehr und mehr als Alternative für Datenschutz- und Sicherheitsbewusste. Nebenher startete man ein eigenes VPN-Projekt mit dem Plan, damit Geld zu verdienen und sich unabhängiger von Spenden und der Versteigerung von - unter anderem - dem Platz als Standardsuchmaschine des Browsers zu machen.

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Technisch betreibt Mozilla für ihr VPN kein eigenes Servernetzwerk, sondern der Dienst läuft über das Server-Netz des schwedischen VPN-Anbieters Mullvad. Als Protokoll wird das moderne, leichtgewichtige Wireguard verwendet.

Ein Blick in den Datenschutzhinweis von Mozilla VPN zeigt, welche Informationen seiner VPN-Kunden Mozilla erfasst. Zunächst einmal wird ein Firefox-Konto benötigt. Mozilla prüft anhand der in diesem Konto hinterlegten IP-Adresse den Standort des Nutzers - mit der Begründung, dass Mozilla VPN nur in manchen Ländern verfügbar ist. Dazu werden auch Interaktionsdaten gespeichert, darunter auch, wann sich Benutzer anmelden oder eine Serverliste anfordern. An technischen Daten erfasst Mozilla die verwendete VPN-Version und die Geräte, auf denen diese installiert ist, "einschließlich Betriebssystem und Hardwarekonfiguration". Zusätzlich wird die eigene IP-Adresse "kurzzeitig als Teil unserer Server-Logs erfasst", wenn Nutzer sich in ihrem Konto authentifizieren oder eine Änderung daran vornehmen.

Die Entstehung von Mozilla VPN

Die ersten Gehversuche hinsichtlich eines VPN-Angebots hatte Mozilla im Jahr 2019 begonnen. Innerhalb des Testpilot-Beta-Programms ermöglichte Mozilla es, experimentelle Firefox-Funktionen zu testen - darunter auch eine kostenlose Beta des damals noch Firefox VPN genannten Dienstes, bei dem es sich aber lediglich um eine Browser-Extension handelte.

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Eigenständig wurde der VPN-Dienst dann im Februar 2020, im Juni 2020 wurde der Dienst offiziell in Mozilla VPN umbenannt und einen Monat später aus der Betaphase entlassen.

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Steffo 30. Apr 2021 / Themenstart

Eine kurze Suche hat bei mir nichts ergeben. Hast du eine Quelle?

wacker_wacker 29. Apr 2021 / Themenstart

Nimmt denn noch irgendjemand p2p Clients her? Wenn ja, da dürfte auch die Performance...

Wuestenschiff 29. Apr 2021 / Themenstart

Für mich ist daz sowieso eher eine Moeglichkeit Mozilla Geld zu geben. Umd falls man mal...

Zoy 29. Apr 2021 / Themenstart

Es gibt schon längst eine Lösung. Dank CGNAT (wegen der IPv4-Knappheit eingeführt), dank...

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