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Sicherheit: Mitsubishi entwickelt Straßenprojektor für Autos und Lkw

Mitsubishi will mit Projektoren das Fahren sicherer machen. Das System soll Symbole auf den Asphalt projizieren. Das soll anderen Verkehrsteilnehmern anzeigen, wohin sich das Auto bewegen wird.
/ Andreas Donath
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Projektionssystem für Autos soll Fußgänger informieren (Bild: Mitsubishi)
Projektionssystem für Autos soll Fußgänger informieren Bild: Mitsubishi

Auf der Tokyo Motor Show zeigt Mitsubishi seine Vision eines Verkehrssicherheitssystems, bei dem LED-Projektoren die Straße mit Abbiegesignalen und weiteren Hinweisen erleuchten. So sollen andere Verkehrsteilnehmer besser mitbekommen, was der Fahrer als nächstes plant.

Das Projektionssystem soll in der Nacht die Straße unmittelbar vor, hinter und neben dem Fahrzeug erhellen. Die Abbiegerichtung wird mit einer Animation angezeigt, zudem soll gewarnt werden, wenn sich eine Tür öffnet, oder der Fahrer scharf bremst beziehungsweise rückwärtsfährt. Die großen Projektionen sollen vor allem für Fußgänger eine Orientierungshilfe sein, um die Intentionen des Fahrers schnell zu verstehen.

Einige Funktionen sollen beim Konzeptauto Emirai 3 xDAS von Mitsubishi bereits realisiert worden sein. Es wird auf der 44. Tokyo Motor Show 2015 gezeigt, die vom 29. Oktober bis 8. November 2015 stattfindet.

Ein ähnliches System hat BMW beim neuen 7er(öffnet im neuen Fenster) realisiert. Hier wird bei einigen Ausstattungsvarianten ein sogenannter Lichtteppich in Form eines strahlenförmigen Lichtmusters entlang der Türen auf den Boden projiziert. Fraunhofer-Forscher haben dazu Mikrooptiken entwickelt, die das Licht vom Fahrzeugboden auf den Einstiegsbereich lenken. Dabei wird das Licht eine etwa vier Quadratmeter große Fläche beidseitig vor den Einstiegsbereich projizieren. Das Lichtmodul ist im Bereich der Fahrertür an der Schwelle zum Fahrzeugboden angebracht.


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