• IT-Karriere:
  • Services:

Sicherheit: Kaspersky Lab integriert VPN-Funktion in Sicherheits-Suite

Die Sicherheitslösungen von Kaspersky Lab erhalten eine Aktualisierung. Die wichtigste Funktion ist der Einbau einer VPN-Funktion. Allerdings unterliegt sie gewissen Beschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky Internet Security 2017
Kaspersky Internet Security 2017 (Bild: Kaspersky Lab)

Eine erhöhte Sicherheit verspricht Kaspersky Lab mit seinen neuen Sicherheitslösungen für Privatkunden. Dazu wurde eine VPN-Funktion namens Sichere Verbindung in das Produkt integriert. Damit werden alle empfangenen und gesendeten Daten verschlüsselt, um das Ausspähen von Kennwörtern zu verhindern.

Kampf gegen Datendiebstahl

Stellenmarkt
  1. ERGO Group AG, Düsseldorf
  2. Pfennigparade SIGMETA GmbH, München

Vor allem bei der Verbindung über offene WLAN-Netzwerke ist das Risiko hoch, dass vertrauliche Daten abgefangen werden. Die Funktion aktiviert sich, sobald ein offenes WLAN genutzt wird, so dass dann der Datenverkehr abgesichert wird. Anwender können die Funktion aber auch manuell aktivieren.

Die Funktion ist allerdings bezüglich des Datenvolumens limitiert. Pro Tag können ohne weitere Kosten 200 MByte an Datenvolumen verschlüsselt übertragen werden. Wer für die VPN-Funktion keine Limitierung bei der Datenmenge wünscht, muss eine entsprechende Lizenz beim Anbieter erwerben. Für einen Monat kostet das 4,95 Euro und die Jahresgebühr beträgt 24,95 Euro. Die Preise gelten jeweils für bis zu fünf Geräte.

Selten benutzte Software identifizieren

Mit dem neuen Software-Updater will der Hersteller erreichen, dass Anwender ihre Anwendungen bequemer aktuell halten können. Die Komponente überprüft die auf dem System vorhandenen Programme und weist darauf hin, wenn diese eine Aktualisierung erhalten haben. Bei Bedarf können alle Programme automatisch von der Sicherheitslösung aktualisiert werden. Auf Wunsch lassen sich einzelne Anwendungen von dieser Automatik ausnehmen.

Mit dem neuen Software Cleaner sollen sich selten verwendete Programme ausfindig machen und die als riskant erkannten Programme werden entsprechend markiert. Diese können dann bei Bedarf deinstalliert werden. Damit soll erreicht werden, dass auf dem Computer keine veralteten Programme schlummern, die nicht mehr verwendet und möglicherweise für Angriffe missbraucht werden.

Außerdem zeigt die Komponente, falls Programme ohne Zustimmung des Nutzers installiert wurden. Das können etwa Anwendungen sein, die bei der Installation eines anderen Programme eingespielt wurden. Auch Programme mit fragwürdigem Verhalten werden aussortiert, und der Nutzer kann dann entscheiden, ob diese gelöscht werden können.

Neben den neuen Funktionen gab es an einigen Komponenten von Internet Security und Total Security Überarbeitungen. Dazu zählen die Firewall, die Programmkontrolle, der Aktivitätsmonitor und die Funktion Sicherer Zahlungsverkehr. Die Installation unerwünschter Anwendungen kann so verhindert werden. In Total Security wurde zudem der Kennwort-Manager erneuert.

Keine neuen Funktionen im Basisprodukt

Für das reine Antivirus-Produkt gibt es die oben genannten Neuerungen nicht, abseits davon gibt es keine wesentlichen Verbesserungen. Hier erhält der Käufer vor allem eine etwas veränderte Oberfläche.

Kaspersky Lab will alle drei Sicherheitsprodukte für Privatnutzer Anfang September 2016 veröffentlichen. Mit den neuen Versionen entfallen die bisherigen Multi-Device-Versionen. Anwender können die Lizenz auf beliebigen Endgeräten verwenden. Die Einzelplatzlizenz für Anti-Virus 2017 kostet 30 Euro. Für 40 Euro gibt es eine Lizenz von Internet Security 2017 und Total Security 2017 gibt es für 70 Euro als Dreiplatzlizenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. bis -25% auf Monitore und Notebooks, 15% auf Hardware und bis -40% auf Zubehör und Software)
  2. (u. a. Frühjahrsangebote mit reduzierter Hardware, PC-Zubehör und mehr)
  3. 44€ (Bestpreis mit Media Markt. Vergleichspreis ca. 55€)
  4. 5€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Starsky Robotics: Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist
Starsky Robotics
Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist

Der Gründer eines Startups für selbstfahrende Lkw hält die Technik noch lange nicht für praxistauglich.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  2. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China
  3. Human Drive Autonomer Nissan Leaf fährt durch Großbritannien

Next-Gen: Welche neue Konsole darf's denn sein?
Next-Gen
Welche neue Konsole darf's denn sein?

Playstation 5 oder Xbox Series X: Welche Konsole besser wird, wissen wir auch noch nicht. Grundüberlegungen zur Hardware und den Ökosystemen.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Elektroschrott Kauft keine kleinen Konsolen!
  2. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

Arduino: Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel
Arduino
Diese Visitenkarte ist ein Super-Mario-Spielender-Würfel

Eine Visitenkarte aus Papier ist langweilig! Der Elektroniker Patrick Schlegel hat eine Platine als Karte - mit kreativen Funktionen.
Von Moritz Tremmel

  1. Thinktiny Mini-Spielekonsole sieht aus wie winziges Thinkpad

    •  /