Abo
  • Services:
Anzeige
Der neue Algorithmus soll auch schwer lesbare Hausnummern erkennen.
Der neue Algorithmus soll auch schwer lesbare Hausnummern erkennen. (Bild: google.com/Screenshot: Golem.de)

Sicherheit: Google knackt eigene Captcha-Abfragen

Für die Analyse seiner Streetview-Aufnahmen hat Google einen Algorithmus zum Erkennen von Hausnummern entwickelt. Der lässt sich auch für eine Anwendung nutzen, die eine maschinenbasierte Erkennung eigentlich verhindern soll.

Anzeige

Google hat ein neues Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Erkennung von zusammenhängenden Zeichen wie Hausnummern deutlich verbessern lassen soll. Dem 13-seitigen Papier zufolge basiert der Algorithmus auf sogenannten tief gefalteten neuronalen Netzwerken (Deep Convolutional Neural Networks) und ermöglicht eine Genauigkeit von über 90 Prozent bei der Erkennung von Hausnummern in Aufnahmen von Googles Street View. Das Verfahren fasse drei Erkennungsschritte zusammen, die normalerweise separat abgearbeitet würden: Lokalisierung, Zerlegung und Erkennung.

  • Diese Hausnummern wurden von dem Algorithmus richtig erkannt.
  • Bei diesen Nummern lieferte der Algorithmus falsche Angaben.
  • Bei dem Captcha-Test erzielte das Programm eine Erfolgsquote von 99,8 Prozent.
Diese Hausnummern wurden von dem Algorithmus richtig erkannt.

Google nutzt die Hausnummernerkennung beispielsweise, um Läden oder Restaurants genau in den eigenen Kartendiensten zu platzieren. Bei einer anderen Google-Anwendung ist das Verfahren noch deutlich erfolgreicher. Das Anti-Spam-Programm Recaptcha, für das Google mit dem Slogan "Schwer für Bots, leicht für Menschen" wirbt, werde von dem Algorithmus in 99,8 Prozent der Fälle geknackt, selbst in der höchsten Sicherheitskategorie. In einem Blogbeitrag zieht Google daraus den Schluss, dass die Erkennung eines verzerrten Bildes nicht der einzige Faktor sein soll, um zwischen einem Menschen oder einer Maschine zu unterscheiden.

Google: Recaptcha nicht völlig unbrauchbar

Durch einen solchen Algorithmus seien die Captcha-Abfragen aber nicht völlig nutzlos, schreibt Google weiter. Nun sei aber klar geworden, dass man sich nicht allein auf die verzerrten Texte oder Zahlenfolgen verlassen könne. Bislang setzt Google jedoch weiterhin auf die Abfragen, von denen Nutzer zeitweise sehr stark betroffen waren. Um die Captcha-Abfragen genauer und nützlicher zu machen, arbeiteten das Street-View- und das Recaptcha-Team eng zusammen.


eye home zur Startseite
zreptil 19. Apr 2014

Ich stimme dem, was Heretic geschrieben hat vollkommen zu. Google hat selbstverständlich...

violator 18. Apr 2014

Lesen != verstehen Darauf kommts doch eigentlich an. ;)

Perry3D 17. Apr 2014

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Google die Trainingsdaten raus gibt. Und ohne die...

dabbes 17. Apr 2014

zumindest die, die nur Grundkenntnisse besitzen (das sind aber die meisten).



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Raum Frankfurt
  2. OBI Group Holding SE & Co.KGaA, Köln
  3. Bertrandt Services GmbH, Friedrichshafen
  4. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. für 49,99€ statt 69,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  2. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  3. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  4. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  5. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  6. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  7. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  8. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  9. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  10. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: benötigte CPU?!

    ML82 | 05:02

  2. Nachhilfe gewährt

    Trollifutz | 04:57

  3. Re: Für die verdammten 90 Mio Euro...

    dosperado | 04:16

  4. Re: Interessante Entwickung..

    ve2000 | 03:31

  5. Re: Ein überdachter, exclusiver...

    teenriot* | 03:25


  1. 18:40

  2. 17:44

  3. 17:23

  4. 17:05

  5. 17:04

  6. 14:39

  7. 14:24

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel