• IT-Karriere:
  • Services:

Sicherheit: Google Kalender übernimmt Termine aus Spam-E-Mails

Googles Spam-Filter für Gmail sortiert täglich zahlreiche unerwünschte E-Mails aus - deren Inhalt aber trotzdem im Google Kalender landen können: Eine voreingestellte Funktion übernimmt automatisch jede angehängte Einladung, was Spammer mittlerweile offenbar ausnutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google sollte die automatische Terminübernahme seines Kalenders überarbeiten.
Google sollte die automatische Terminübernahme seines Kalenders überarbeiten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Spam-Filter von Gmail ist eine praktische Sache, er sorgt für ein Postfach ohne unerwünschte Werbe- und Betrugs-E-Mails. Die darin enthaltenen Texte und Links können aber unter Umständen trotzdem beim Nutzer landen: als Kalendereintrag beim Google Kalender.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. ZfP Südwürttemberg, Bad Schussenried

Dort ist voreingestellt, dass der Kalender ungefragt an E-Mails angehängte Einladungen übernimmt. Wie Android Police herausgefunden hat, erfolgt dies auch bei Einladungen von E-Mails, die Gmails Spam-Filter aussortiert hat.

Spammer nutzen dies offenbar zunehmend aus und bringen ihre Werbetexte in derartigen Einladungen unter. Diese werden dann vom Kalender übernommen und dank einer ebenfalls übernommenen Erinnerung dem Nutzer irgendwann angezeigt, wie einer der Autoren von Android Police selbst erfahren hat.

Auch Links werden angezeigt

Besonders problematisch dabei ist, dass auch Links mitangezeigt werden. Mit diesen versuchen Betrüger häufig, an Kreditkartendaten oder andere vertrauliche Informationen zu kommen.

Standardmäßig ist die automatische Übernahme von Termineinladungen im Google Kalender aktiviert. Um sich vor missbräuchlichen Einträgen zu schützen beziehungsweise sich davon nicht nerven zu lassen, können Nutzer dies allerdings abstellen.

Dafür müssen die Einstellungen des Google Kalenders im Web-Interface geöffnet werden. Dort können Nutzer die automatische Übernahme von Terminen deaktivieren. Dann werden nur noch diejenigen Termine in den Kalender übernommen, die der Nutzer auch bestätigt - was bei Einladungen aus E-Mails, die der Spam-Filter aussortiert, wohl nicht der Fall sein dürfte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

    •  /