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Eine Drohne des französischen Kurierdienstes Geopost
Eine Drohne des französischen Kurierdienstes Geopost (Bild: Boris Horvat/AFP/Getty Images)

Linux für die Lüfte

Canonical hat früh erkannt, dass das Internet der Dinge und der Markt für Drohnen zu den aufstrebenden Märkten der nächsten Jahre gehören. Als ein Nebenprodukt der Entwicklung seines Mobil-Betriebssystems Ubuntu Touch entwickelte das Unternehmen Snappy Core für das Internet der Dinge, für Appliances im Bereich SDN und für die Steuerung von Drohnen. Das Herzstück sind die "Snaps" genannten Pakete, die alle benötigten Abhängigkeiten haben und im Gegensatz zu dem von Ubuntu verwendeten Debian-Paketen einfacher zu erstellen sind.

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Mark Shuttleworth suchte sich für den Einstieg Partner in der Maker-Szene. Zu diesen zählt auch das spanische Unternehmen Erle Robotics, das bei seinen Robotern und Drohnen schon länger auf Linux setzt. Im letzten halben Jahr hat Erle bereits eine Drohne in einer Ubuntu Edition mit Snappy Core herausgebracht. Mitte Mai erschien der Erle-Copter Ubuntu Special Edition als Bausatz oder fertige Drohne. Derzeit versucht Erle Robotics, den Erle-Spider, eine Krabbel-Drohne mit sechs Beinen, auf Indiegogo finanzieren zu lassen. Auch beim Erle-Spider kommt Snappy Core zum Einsatz, auf dem das Robot Operating System (ROS) aufsetzt.

Snappy Core bietet aus Sicht offener Standards einige Vorteile. Es ist frei im Sinne der GPL, solange dabei Canonicals Markenrichtlinien eingehalten werden. Das Snappy-Paketformat ist einfach gestrickt und ermöglicht relativ simpel das Erstellen eigener Apps wie auch das Anlegen eines eigenen App-Stores zur Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten der Hardware. Zudem erlaubt das Snappy-Paketformat atomare Updates, da jedes Paket alle Abhängigkeiten selbst mitbringt. Damit können Aktualisierungen großflächig als Gesamtpaket ähnlich einem ISO-Image ausgerollt werden. Bei Problemen mit dem Update kann durch einen Rollback der vorherige Zustand leicht wiederhergestellt werden. Damit hat Canonical eine erweiterbare Plattform und kann auf künftige Entwicklungen bei Drohnen schnell reagieren.

Industrieller Einsatz

In einem etwas größeren Maßstab denkt Jonathan Downey bei Airware. Sein Autopilot heißt Flight Core, die Software hat den Namen "Aerial Information Platform" (AIP) und steuert auch große Drohnen in der Preisklasse von 20.000 bis 50.000 US-Dollar im industriellen Umfeld. Nach Ansicht von Downey wird eine standardisierte Plattform gebraucht, die eine Fülle von Applikationen und möglichst viele Hersteller von Drohnen zusammenbringt. So kann der "Flight Core" von Airware ohne viel Aufwand in verschiedenste Drohnen, unabhängig von Hersteller und Bauart, eingesetzt werden. Kunden von Airware zahlen pro Jahr 2.500 US-Dollar für die Dienste des Unternehmens. Die größten Herausforderungen, die es laut Downey zu lösen gilt, sind die Vielfalt an Anwendungsszenarien im industriellen Bereich und die Anpassung der Software an diese Szenarien in Form von Apps.

 Sicherheit: Drohnen brauchen ein einheitliches BetriebssystemHardware, Software und Cloud aus einer Hand 

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centerspeaker 10. Nov 2015

Aus Sicht des Regulierers und der Sicherheitsorgane bestimmt, aber aus Sicht des Nutzers...

irata 06. Nov 2015

Das hat auch niemand je ernsthaft behauptet.

joypad 03. Nov 2015

+1

Wallbreaker 03. Nov 2015

Das ist Unfug. Mal von abgesehen das kein Betriebssystem etwas dafür kann, wenn...

jsm 02. Nov 2015

So ist es! Die Natur hat nicht umsonst die Evolution und das Energie-Aufwändige tauschen...



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