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Chrome 17 kam zu spät für den Test

Nur der Internet Explorer 9 ist darüber hinaus in der Lage, auch heruntergeladene Dateien auf Schadfunktionen zu prüfen. Auch hier werden Blacklisten verwendet, funktional kann also kein Virenscanner ersetzt werden. Wenn der Browser eine Datei herunterlädt, die in der Blacklist verzeichnet ist, dann merkt er das und blockiert oder löscht die Datei. Für den Test wurden dem Browser 369 verschiedene Schadapplikationen vorgesetzt. Davon erkannte er allerdings nur 14,9 Prozent.

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Neuere Browserversionen könnten hier besser abschneiden, allerdings war es im Rahmen der Studie nicht möglich, das Testszenario ohne weiteres an die neuen Versionen anzupassen. Für den Test wurden die Browser immer in der Standardkonfiguration eingesetzt. Es wurden keine Erweiterungen installiert, die unter Umständen zusätzliche Sicherheitsfunktionen bieten. Mit Chrome 17 erhielt Googles Browser im Februar 2012 ein inhaltsbasiertes Reputationssystem, so dass dieser deutlich besser als Chrome 14 abschneiden könnte, räumen die Studienmacher ein. Auch während des Tests erschienen neue Versionen einiger Browser, allerdings ließen sich diese nicht ohne weiteres in den Test aufnehmen.

Internet Explorer erkennt Schadsoftware-URLs früher als die Konkurrenz

Der Internet Explorer mit Smartscreen-Filter erkannte Schadsoftware-URLs immer früher als die anderen Browser mit Safe-Browsing. Denn die Blacklists für den Internet Explorer wurden schneller aktualisiert als bei der Safe-Browsing-Technik. Der Internet Explorer blockierte ungefähr eine von sechs bis sieben Schadsoftware-URLs. Auf nur eine von ungefähr neun bis zwölf blockierten Schadsoftware-URLs kamen die Safe-Browsing-Browser.

"Im Beobachtungszeitraum war der Schutz gegen Schadsoftware beim Internet Explorer 9 am besten", sagt Markus Schneider von Fraunhofer SIT und dem Darmstädter Forschungszentrum CASED. "Der Test beschreibt jedoch nur das beobachtete Verhalten der Browser hinsichtlich Schadsoftware im Testzeitraum - in einem halben Jahr kann das Ergebnis ganz anders aussehen."

Die Studie wurde mit finanzieller Unterstützung von Microsoft und dem Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) erstellt. Die Studienmacher versichern, dass Microsoft keinerlei Einfluss auf Methodik und Testkriterien hatte. Es gab zur Auswahl der Methodik keine Vorgaben durch Microsoft und das Fraunhofer SIT hat die Kriterien zur Analyse und Auswertung selbst entwickelt. Zudem wurde keiner der betroffenen Browserhersteller vor oder während der Durchführung dieser Arbeiten über die verwendeten Kriterien in Kenntnis gesetzt. Microsoft hat die Ergebnisse erst nach Abschluss der Studie erhalten.

Forscher sehen Verbesserungsbedarf

Das Fraunhofer SIT betont, dass mit der Studie keine Aussage über die Gesamtsicherheit der Browser getroffen werden kann. Allgemein sehen die Forscher viel Verbesserungsbedarf bei den in den Browsern enthaltenen Schadsoftware-Abwehrfunktionen.

 Sicherheit: Browser versagen bei der Abwehr von Schadsoftware
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guenther62 04. Jul 2014

Wenn Sie sich mal ein Stündchen Zeit nehmen und in die Publikationen von www.BSI.de...

guenther62 04. Jul 2014

Neben Firefox, Chrome und Midori nutze ich auch Opera gerne. Im Linux Repository (=App...

guenther62 04. Jul 2014

Hier sollte auch berücksichtigt werden, dass die genannten Schädlinge ausschließlich für...

chriskoli 19. Mär 2012

Ich denke, dass die Browserhersteller die Sicherheit nicht genug im Focus haben. Es gibt...

Amarok2 19. Mär 2012

zwischen firefox 6 und 7 wird sich da nicht sehr viel geändert haben, was die sicherheit...


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