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Sicherheit: Brände beim Streetscooter der Deutschen Post

Die Deutsche Post hat ein Problem mit dem elektrischen Zustellerfahrzeug Streetscooter: Zwei der E-Transporter fingen einem Bericht zufolge Feuer.
/ Andreas Donath
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Streetscooter (Bild: Deutsche Post)
Streetscooter Bild: Deutsche Post

In der MDR-Sendung Plusminus(öffnet im neuen Fenster) wird über das Elektromodell Streetscooter Typ Work L aus dem Baujahr 2018 berichtet, das potentiell brandgefährdet sein soll. Das bestätigte die Post dem ARD-Magazin.

Im November 2018 gab es zwei Fahrzeugbrände mit dem Zustellfahrzeug. Die Post hatte danach geschätzt, dass 298 Fahrzeuge gleichen Typs gefährdet seien, später sei die Zahl auf 460 korrigiert worden.

Ursache für den Mangel seien von einem Vorlieferanten nicht durchgeführte Schweißverbindungen an den Akkus. Die Brände sollen von den Akkus ausgegangen sein.

Die Deutsche Post reagiere zunächst mit einem eingeschränkten Fahrverbot für Fahrzeuge dieses Typs. Die Nutzung sei auf das Nötigste einzuschränken, zitiert Plusminus aus einem internen Dokument. Im März 2019 sollen die Niederlassungen dann angewiesen worden sein, die Fahrzeuge bis auf weiteres nicht mehr zu nutzen.

Einige Fahrzeuge wurden bereits überprüft und fahren auch schon wieder.

Aktuell werden alle Fahrzeuge hinsichtlich der Akkus überprüft. Insgesamt hat die Post 9.000 Streetscooter in Betrieb, wobei es unterschiedliche Modelle gibt. Der Work L ist ein mittelgroßes Fahrzeug. Das Unternehmen will 2019 noch einmal 6.000 Stück des Streetscooters zusätzlich beschaffen.

Ende 2017 berichtete die Tageszeitung Die Welt(öffnet im neuen Fenster), der Streetscooter sei bei manchen Zustellern höchst unbeliebt. Die Reichweite sei geringer als angegeben, das Fahrzeug sei nicht wintertauglich, die Fahrer frören bei der Arbeit.

Eine Proberunde im Streetscooter – Bericht
Eine Proberunde im Streetscooter – Bericht (01:00)

"Das Interesse für den Streetscooter von Unternehmen mit Großflotten, Gewerbetreibenden und kommunalen Betrieben ist groß. Durch die Großseriengenehmigung können auch große Fahrzeugmengen bei Flottenbestellungen problemlos zugelassen werden, und das auch im Ausland", sagte Streetscooter-Entwickler und -Chef Achim Kampker Ende 2018.


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