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Sicherer Passwortspeicher: Berliner Polizeibeamte fallen auf Phishing herein

Lassen sich Polizeibeamte durch Phishing-Versuche täuschen? Offensichtlich schon - bei einem Test haben Beamte ihre Zugangsdaten in einem "sicheren Passwortportal" hinterlegt. Außerdem gab es einen ungewöhnlichen DDoS-Angriff auf die Berliner Polizei.

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Die Berliner Polizei überprüft, wie fit ihre Mitarbeiter bei IT-Sicherheit sind.
Die Berliner Polizei überprüft, wie fit ihre Mitarbeiter bei IT-Sicherheit sind. (Bild: Sean Gallup/Getty Images News)

35 Beamte der Berliner Polizei sind nach Angaben des Tagesspiegels einer per E-Mail verschickten Aufforderung gefolgt, ihre Benutzerdaten im "sicheren Passwortspeicher der Polizei Berlin (SPS)" zu hinterlegen. Bei der Aktion handelte es sich laut der Berliner Polizei um einen Test, den eine IT-Firma im Auftrag durchführte.

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Insgesamt habe die Firma 466 E-Mails verschickt, heißt es in dem Artikel. Mehr als die Hälfte der Adressaten habe die Mail geöffnet - 35 Beamte hätten dann die Aufforderung befolgt, ihre Benutzerkennung in dem zentralen Portal anzugeben. Die E-Mails waren nach Angaben des Tagesspiegels im Corporate Design der Berliner Polizei gehalten - mit leichten Abänderungen. Sie wurden um 13 Uhr verschickt, etwa 40 Minuten später sperrte die IT-Sicherheitsabteilung der Polizei den fingierten Passwort-Speicher. Um 16:30 Uhr sollen dann alle Dienstkräfte eine Warn-Mail bekommen haben, die über die Aktion aufklärte.

Berliner Polizei ist Ziel von Telefon-DDoS-Attacke

Die Berliner Polizei war laut Tagesspiegel außerdem Ziel einer ungewöhnlichen Denial-of-Service-Attacke. Zwei Dienststellen in Pankow und Mitte wurden in der Nacht vom 22. auf den 23. November eine halbe Stunde lang faktisch lahmgelegt. Denn wenn die Beamten die Telefone abhoben, hörten sie nur ein Zischen und Pfeifen. Außerdem sollen abwechselnd Ausschnitte von Rapsongs und automatische Ansagen eingespielt worden sein.

IT-Experten der Polizei untersuchen den Vorfall noch. Sie vermuten jedoch keinen Angriff auf das Netzwerk der Polizei. Gegen solche massenhaften Anrufe könnten in Zukunft möglicherweise Fangschaltungen eingesetzt werden, sagte ein Sprecher der Polizei dem Tagesspiegel. Mehr wolle man aus "ermittlungstaktischen Gründen" nicht preisgeben. Der Notruf soll die gesamte Zeit über funktioniert haben.

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Omnibrain 02. Dez 2015

Heute gab es ein gutes Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=X9QdRgEilGE Wenn...

Th3Br1x 02. Dez 2015

Wenn jemand das Passwort eines Polizisten haben möchte, so gibt ein Polizist auch sein...

ibsi 02. Dez 2015

Ich stimme Dir zu, der Grund ist erstmal egal. Die haben gefälligst ran zu gehen. Es KANN...

plutoniumsulfat 01. Dez 2015

Kommt vor oder? Ist mir auch schon passiert...ok, da war ich 4, aber da ging mir auch...

KomputarKevn 01. Dez 2015

Habe auch noch eine Nazi Version gefunden: https://youtu.be/frwMne1BQ8A?list...


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