Shuttle DS81: Robuster Mini-PC mit vielen Schnittstellen
Für nur etwas mehr als 200 Euro verkauft Shuttle ab sofort einen Mini-PC, in dem auch schnelle Haswell-CPUs von Intel betrieben werden können. Durch viele Ports empfiehlt sich der Rechner für Mehrschirm-Arbeitsplätze oder als Netzwerkgerät.
In einem nur vier Zentimeter flachen Gehäuse bringt Shuttle beim DS81 genügend Kühlung für 65-Watt-CPUs unter - was aber unter Last wohl kaum besonders leise funktionieren dürfte. Ab sofort liefert das Unternehmen die Barebones für Desktop-Prozessoren aus, die Preisempfehlung liegt bei 213 Euro.
Als Chipsatz kommt der HS81 für Prozessoren der Serie Core-i-4000 zum Einsatz, auch die billigeren, aber langsameren Celerons mit Haswell-Architektur laufen darin. Damit ist die Auswahl der CPUs für den Sockel LGA1150 recht groß, einen ersten Überblick zeigt Intels ARK-Datenbank.
Shuttle hat mit dem DS81 viele Anwendungsgebiete im Blick, denn das Gerät verfügt für einen Mini-PC über recht viele Schnittstellen. So sind zwei Ports für Gigabit-Ethernet ebenso geboten wie zwei Display-Ports in voller Baugröße und eine HDMI-Buchse. Die Grafikeinheiten HD Graphics oder Iris Pro von Intels Haswell können alle drei Monitorausgänge gleichzeitig ansteuern.
Ungewöhnlich bei Mini-PCs sind zwei serielle Schnittstellen, die RS232, RS422 und RS485 beherrschen. Diese Protokolle sind für zahlreiche Meß- und Steuerungsaufgaben immer noch nötig. Für industriellen Einsatz spricht auch der Always-On-Jumper im Gehäuse: Damit kann der Rechner automatisch starten, sobald er mit Strom versorgt wird. An aus der Ferne geschalteten Steckdosen ist das praktisch. Als Temperaturbereich für den Betrieb gibt Shuttle 0 bis 50 Grad Celsius an.
WLAN besitzt der DS81 nicht, es kann, ebenso wie eine SSD, über einen der beiden Mini-PCIe-Slots nachgerüstet werden. Nur einer davon eignet sich für die volle Baulänge der Karten. Ein weiteres Laufwerk im 2,5-Zoll-Format findet im kleinen Gehäuse ebenfalls Platz. Die weitere Ausstattung hat Shuttle in einem detaillierten Datenblatt aufgeführt.
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Und der Bildschirm hat dann auch einen Akku? Oder gibt's dort am Arbeitsplatz nur eine...
In ein paar Monaten ;D Ich würde allein wegen der GPU-Einheit immer eine AMD APU...
Ob die Rechner sich gut reinigen lassen oder einen Filter haben, ist eigentlich egal...
Mach dir den dritten Ethernet doch via USB 3.0 dran ;)