Shuttle DS77U: Lüfterlose 1,3-Liter-Rechner mit Kaby-Lake-CPU

Mit der DS77U-Serie(öffnet im neuen Fenster) hat Shuttle eine Reihe von aktualisierten kleinen Mini-PCs vorgestellt, die passiv gekühlt werden. Um das möglich zu machen, setzt Shuttle auf Intels Kaby-Lake-CPUs der 15-Watt-Klasse (TDP). Im kleinsten Modell kommt dabei ein Celeron 3865U(öffnet im neuen Fenster) mit zwei 1,8-GHz-Kernen zum Einsatz. Das teuerste Modell setzt auf einen Core i7-7500U(öffnet im neuen Fenster) mit ebenfalls zwei Kernen (2,7 bis 3,5 GHz). Zusätzlich beherrscht diese CPU Hyperthreading.





Mit 1,3 Litern Volumen sind die Gehäuse angenehm kompakt, bieten aber trotzdem zahlreiche Schnittstellen. Im Inneren ist Platz für eine M.2-Karte (PCIe 3.0 x4 oder SATA, 2242, 2260, 2280) sowie eine 2,5-Zoll-SATA-Festplatte (Bauhöhe 12,5mm). Außerdem gibt es zwei leere SO-DIMM-Steckplätze für jeweils maximal 16 GByte DDR4-RAM.
Viele Anschlüsse, aber veraltetes WLAN
Extern lassen sich SD-Karten einstecken, es gibt hinten zwei GbE-RJ45-Buchsen (mit WOL und PXE) sowie an der Front jeweils zweimal USB 3.0, 2.0 und RS232 als serielle Anschlüsse. Die Rückseite bietet zwei weitere USB-2.0-Buchsen sowie zwei Mal HDMI 1.4b und einmal Displayport 1.2. Der WLAN-Chip ist veraltet und unterstützt nur Single-Band-WLAN (802.11b/g/n) mit maximal 150 MBit/s.
Die Leistungsaufnahme im Leerlauf gibt Shuttle mit 7 bis 8 Watt an, was angesichts des neuen Prozessors erstaunlich viel ist, von Shuttle allerdings als geringe Leistungsaufnahme eingestuft wird. Mit solchen Werten sind die DS77U allerdings sehr ineffizient, zumal die Rechner für den Dauerbetrieb ausgelegt sind. HP gelingt es in seinem Elite Slice mit einem älteren Skylake-Quadcore der 35-Watt-Klasse , nur etwas mehr als 4 Watt an elektrischer Leistung aufzunehmen. Ein Kaby-Lake-Design sollte eigentlich unterhalb dieser Schwelle liegen.
Die neue DS77U-Serie wird bereits ausgeliefert und kostet zwischen 270 (Celeron) und 800 (Core i7-7500) Euro.



