Abo
  • Services:

Shroud of the Avatar: Richard Garriott stellt "Lord-British-Style-Rollenspiel" vor

Er hat Ultima und Ultima Online erfunden, jetzt wendet sich Richard Garriott - auch bekannt als Lord British - zur Finanzierung von Shroud of the Avatar an die Community. Im Videointerview mit Golem.de stellt er das neue Projekt vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Spielentwickler Richard Garriott, auch bekannt als "Lord British"
Spielentwickler Richard Garriott, auch bekannt als "Lord British" (Bild: Golem.de)

Trotz der Fortschritte bei Grafik und Präsentation, mit dem typischen Handlungsverlauf aktueller Rollenspiele ist Richard Garriott nicht zufrieden. Er findet diesen Punkt aber entscheidend. "Für mich ist das Wichtigste an einem Lord-British-Style-Rollenspiel die Art und Weise, wie die Story erzählt wird", so Garriott. Er wolle "eine von der Handlung vorangetriebene, offene Sandbox-Wirklichkeit". Für sein neuestes Projekt mit dem Titel Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues will Garriott, der in der Spieleszene als Lord British bekannt ist, über Kickstarter eine Million US-Dollar sammeln. Golem.de hat mit ihm im Vorfeld der Crowdfundingphase im Interview per Skype gesprochen.

Stellenmarkt
  1. Concentrix Wuppertal GmbH, Wuppertal
  2. BWI GmbH, Wilhelmshaven, Bonn, Strausberg

"Wir haben mit der Entwicklung vor gut einem Jahr angefangen, ich habe damals ein Konzept erstellt und mich damit beschäftigt, was ein Lord-British-Style-Rollenspiel ist", erzählt Garriott über Shroud of the Avatar, das bei seinem texanischen Studio Portalarium entsteht. "Vor sechs Monaten haben wir dann ein Team zusammengestellt, und jetzt arbeiten zwölf Entwickler an dem Projekt." Shroud of the Avatar soll das erste von fünf Rollenspielen der Forsaken-Virtues-Reihe werden, die alle zusammen eine übergreifende Handlung aufweisen sollen. Das Programm basiert auf der Unity-Engine und soll als Download für Windows-PC erscheinen - Versionen für Mac OS und Linux seien aber auch denkbar, so Garriott zu Golem.de. Informationen zum Thema Kopierschutz liegen noch nicht vor.

In Shroud of the Avatar soll es keine typische Charaktergenerierung mit Klassen geben, so Garriott - schließlich könne kein Spieler schon vor dem eigentlichen Spiel wissen, ob er darin lieber als Barbar oder als Magier antritt, wenn er Welt und andere Inhalte noch gar nicht kennt. Stattdessen sollen Spieler ihre Avatare im Verlauf des Abenteuers formen. Besonderen Wert will Garriott auf eine detailreiche, glaubwürdige Welt legen, in der es unter anderem die Möglichkeit gibt, eine eigene Burg in seinen Besitz zu bringen.

  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Konzeptzeichnung Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Konzeptzeichnung Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Konzeptzeichnung Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Konzeptzeichnung Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Konzeptzeichnung Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
  • Konzeptzeichnung Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)
Screenshots Shroud of the Avatar (Bilder: Portalarium)

Shroud of the Avatar soll laut Garriott zwar offline spielbar sein, Multiplayeraspekte sollen aber auch eine große Rolle spielen. Es soll einen zentralen Server geben, über die Spieler ihre Version der Fantasywelt mit der von ihrem Freundeskreis abgleichen können. Wenn also ein Kumpel in seiner Welt eine Schmiede erstellt, soll die unter Umständen auch in der eigenen Welt auftauchen - und die Möglichkeit bieten, ein besonders schickes Schwert zu kaufen. Weitere Informationen zu dem ungewöhnlichen Konzept will Garriott im Verlauf der Kickstarter-Kampagne nachreichen; das gilt auch für die Echtwelt-Gegenstände, die er in seinem Kickstarter-Video anspricht.

Laut Garriott lag es nahe, Shroud of the Avatar über Kickstarter statt über einen Publisher zu finanzieren. "Wenn ich mir anschaue, welches meine eigenen Lieblingsspiele der letzten 30 Jahre sind, dann sind das Ultima 4, Ultima 7 und Ultima Online - alle drei habe ich mit meiner eigenen Firma so gemacht, wie ich das wollte." Am wenigsten mag er Ultima 8 und Tabula Rasa. Bei beiden habe es beim Publisher andere Vorstellungen etwa über das Geschäftsmodell, das Marketing und den Zeitpunkt der Veröffentlichung gegeben.

Nach den Plänen von Garriott soll Shroud of the Avatar im Oktober 2014 fertig werden. Auch wenn er einer der erfahrensten Entwickler der Spielebranche ist, gilt wie immer bei Kickstarter: Das Vorhaben kann in Verzug geraten oder gar scheitern, ohne dass die Unterstützer ihr Geld wiedersehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,95€
  2. 31,99€
  3. 32,95€
  4. (-78%) 6,66€

dadampa 11. Mär 2013

Ultima 7 Teil 2 Serpent Island war das beste Ultima. Die Umfangreichste Story die ein RPG...

Sinnfrei 09. Mär 2013

Also ich finde die Beschreibung "Multiplayer Online Game - which can also be played solo...

Anonymer Nutzer 09. Mär 2013

wie im Video gezeigt, passt nicht wirklich zusammen. Es war zwar damals ein sehr schönes...


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
    Verschlüsselung
    Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

    VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
    2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
    3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

    Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
    Fido-Sticks im Test
    Endlich schlechte Passwörter

    Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
    2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
    3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

      •  /