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Shroud of the Avatar: Lord British und die Community

E3 2015
Seine frühen Werke hat Ultima-Schöpfer Richard Garriott noch im Alleingang programmiert. Bei seinem aktuellen Rollenspielprojekt Shroud of the Avatar arbeitet er eng mit der Community zusammen. Im Gespräch mit Golem.de spricht er darüber.
/ Peter Steinlechner
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Shroud of the Avatar (Bild: Portalarium)
Shroud of the Avatar Bild: Portalarium

"Irgendwann wollte die Community eine Internetradiostation starten" , sagt Richard Garriott über die Entwicklung von Shroud of the Avatar. "Wir haben da natürlich gesagt: Klar, macht das." Wenig später seien die Fans noch einen Schritt weitergegangen und hätten vorgeschlagen, die Radiostation direkt in das Rollenspiel einzubauen. Sie hätten dann die Idee gehabt, ein 3D-Objekt zu entwerfen und den nötigen Code in der Unity-Engine zu schreiben. Garriott und sein Entwicklerstudio Portalarium(öffnet im neuen Fenster) hätten zugestimmt – und seitdem ist in den meisten Kneipen und Tavernen der Fantasywelt das Communityradio zu hören.

Shroud of the Avatar – Interview (E3 2015)
Shroud of the Avatar – Interview (E3 2015) (02:51)

Garriott – Fans nennen ihn Lord British – gilt vor allem wegen seiner klassischen Ultima-Reihe als einer der wichtigsten Designer der Spielebranche. Auf der E3 in Los Angeles sagte er im Gespräch mit Golem.de, dass der Austausch mit der Community inzwischen zu einer der wichtigsten Aufgaben gehöre. Einige der Spieler-Fans komponieren etwa die Musik für das Rollenspiel – und werden dafür bezahlt.

Shroud of the Avatar – Trailer (Opening Cinematic)
Shroud of the Avatar – Trailer (Opening Cinematic) (03:13)

Shroud of the Avatar wurde über Kickstarter finanziert. Das erste Kapitel mit dem Untertitel Forsaken Virtues soll nach Angaben von Garriott gegen Ende 2015 fertig werden und dann für Windows-PC, OS X und Linux erscheinen. Bis dahin hat sein Team im texanischen Austin allerdings noch viel zu tun. Selbst nach dem jüngsten Update auf Unity 5 als technische Basis gibt es im Early Access auf Steam(öffnet im neuen Fenster) noch auffällig viele Beschwerden über technische Probleme. Spieler sollen in dem Programm wahlweise alleine und offline sowie in mehreren Onlinemodi antreten können.


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