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Showcar Vision AMG: Mercedes-AMG gibt Einblicke in seine elektrische Zukunft

Die Studie Vision AMG soll zeigen, wie sich die Mercedes-Marke künftig mit Elektroautos positionieren will, wenn der Verbrenner aussortiert wird.
/ Andreas Donath
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Vision AMG (Bild: Mercedes AMG)
Vision AMG Bild: Mercedes AMG

Die Designstudie Vision AMG soll einen Ausblick auf die vollelektrische Zukunft von Mercedes-AMG-Fahrzeugen gewähren. Durch den Wegfall des Verbrennermotors und seiner Nebenaggregate haben die Designer mehr Möglichkeiten, von den althergebrachten Merkmalen von Sportwagen abzuweichen.

Das vorgestellte Fahrzeug hingegen lässt nicht erahnen, dass es sich um ein Elektroauto handelt. Langer Radstand, betont kurze Karosserieüberhänge, große Räder und eine markante Abrisskante deuten eher darauf hin, dass die Designer so weitermachen wollen wie bisher.

Das viertürige Coupé soll auf einer eigenständigen Plattform namens AMG.EA aufgebaut sein, die derzeit für vollelektrische Performance-Modelle entwickelt wird.

"Auch unsere Kunden erwarten bei rein elektrischen Modellen das Besondere. Mit dem SLS AMG Electric Drive, unserer eigenen Hybrid-Technologie E Performance sowie den ersten Mercedes-EQ Derivaten haben wir unsere Kompetenz bereits ausführlich unter Beweis gestellt. Mit dieser Studie geben wir nun einen ersten Ausblick darauf, wie wir die DNA von AMG ab 2025 in die reinelektrische Zukunft transferieren," so Philipp Schiemer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Im Vision AMG soll ein Axialflussmotor arbeiten, der von der Mercedes-Benz Tochter Yasa entwickelt wurde. Trotz leichter und kompakter Bauweise soll er deutlich mehr Leistung als herkömmliche Elektromotoren liefern, teilte das Unternehmen mit.

Diese Elektromotoren sind wesentlich stärker, kleiner und können effizienter arbeiten als normale, permanent erregte Synchronmaschinen. Bei Axialflussmotoren verläuft der magnetische Fluss parallel zur Drehachse, wodurch ein einfacher Aufbau der Kupferwicklungen ermöglicht wird. Die Motoren sind dadurch wesentlich leichter als Standard-Radialflussmotoren, die einen erheblichen Kupferüberhang an den Enden der Spulen aufweisen.


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