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Show Modus auf dem Tablet mit Einschränkungen

Der Show Modus ist so etwas wie ein zweiter Startbildschirm auf dem Tablet. Er kann erfreulicherweise auf Zuruf gestartet oder wieder beendet werden. Wenn der Show Modus aktiv ist, kann der Nutzer mit dem Sprachbefehl "Alexa, gehe zum Startbildschirm" jederzeit direkt zum Startbildschirm des Show Modus wechseln.

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Der Show Modus ist eigentlich nur nötig, weil Amazon zwischen Alexa-Geräten mit Display unterscheidet. Während sich das Display eines Echo Show oder eines Echo Spot recht umfangreich mit der Stimme bedienen lässt, gilt das nicht für ein Fire-Tablet, obwohl das ebenfalls Alexa-fähig ist. Diese Beschränkung bleibt mit dem Show Modus zum Teil bestehen, weil sich der Fire-OS-Teil durch den Show Modus nicht umfangreicher mit der Stimme bedienen lässt.

Wir sehen ein Alexa-Gerät mit Display vor allem bei intensiver Alexa-Nutzung durchaus als Vorteil, weil sich einige Informationen schneller mit einem Blick aufs Display anschauen lassen als sie sich ansagen zu lassen. Diese Vorzüge fehlten dem Fire-Tablets bislang teilweise. Wenn wir einen Echo Show anweisen, den Kalender, die Einkaufsliste oder die Aufgabenliste anzuzeigen soll, passiert genau das. Ein Fire-Tablet verhält sich dann wie ein Lautsprecher ohne Display und sagt alle Punkte auf der Liste oder im Kalender an. Diese Beschränkung sollte verschwinden, wenn der Show Modus aktiv ist.

  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
  • Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)
Show Modus Ladedock mit Fire HD 8 (Bild: Amazon)

Es bleibt aber ärgerlich, dass der Nutzer selbst daran denken muss, das Tablet in den passenden Modus zu versetzen, damit Alexa die Befehle so ausführt, wie es gewünscht ist. Der Alexa-Funktionsumfang verändert sich also, wenn das Tablet im Show Modus verwendet wird. Dabei wird allerdings nicht der komplette Echo-Show-Funktionsumfang zur Verfügung gestellt.

Wir können auf Zuruf damit Lampen steuern oder uns das Bild einer Überwachungskamera auf dem Tablet anzeigen lassen. Nach wie vor gibt es keine Option, mit der etwa eine Außenkamera automatisch das Bild auf das Display bringt, wenn eine Bewegung erkannt wird. Der Anwender muss noch immer selbst aktiv werden, um dann zu sehen, was draußen passiert.

Show Modus liefert nicht alle Funktionen des Echo Show

Auch mit dem Show Modus beherrscht ein Fire Tablet nicht den kompletten Funktionsumfang eines Echo-Lautsprechers. So ist es weiterhin nicht möglich, das Tablet als Sprachsteuergerät einer Smart-Home-Gruppe zuzuweisen. Damit können Nutzer festlegen, dass eine Lampe und das Tablet im gleichen Raum sind und dann genügt ein einfaches "Alexa, Licht aus", um nur die Lampe in diesem Raum auszuschalten. Aber auch die Lampenfarbe lässt sich mit weniger Ansagen ändern, weil nur der Raum angesagt werden muss. Die Steuerung von Smart-Home-Geräten wird damit komfortabler.

Auch die Alexa-Multiroom-Funktion ist für das Fire-Tablet nicht verfügbar. Damit behandelt Amazon das eigene Tablet also wie einen Alexa-Lautsprecher eines Drittherstellers. Denn alle Alexa-Lautsprecher ohne Echo-Schriftzug können bisher nicht zu einer Multiroom-Musikgruppe hinzugefügt werden. Das liegt daran, dass so manche Alexa-Funktion derzeit nur für die Amazon-eigenen Geräte angeboten wird, so dass sich Geräte von Drittherstellern mit einem geringeren Funktionsumfang zufrieden stellen müssen.

Das Tablet kann weiterhin nicht angerufen werden

Diese Beschränkung gilt auch für die Messaging-Funktionen, mit denen andere Alexa-Lautsprecher angerufen werden können - aber eben nur die Amazon-eigenen Geräte. Von dieser Einschränkung sind die Fire-Tablets mit dem Show Modus teilweise auch betroffen. Denn die Fire Tablets können weiterhin nicht angerufen werden. Immerhin sollen durch den Show Modus ausgehende Anrufe zu anderen Alexa-Geräten möglich sein.

Amazon verspricht auch, dass Drop-in-Anrufe innerhalb des Haushalts möglich sein sollen. Wer etwa im Haushalt zwei Echo-Lautsprecher besitzt, kann diese als hausinterne Telefonanlage verwenden. Interne und externe Anrufe konnten wir bislang auf dem Fire Tablet nicht ausprobieren.

Auch beim Abspielen von Videos verhalten sich Echo Show und Fire Tablet höchst unterschiedlich. Auf einem Echo Show können wir ohne Probleme ein Video auf Zuruf abspielen. Mit einem Fire Tablet funktioniert das nicht. Wenn wir in Prime Video nach Filmen oder Serien suchen, werden diese zwar korrekt gefunden, wir müssen diese aber mit einer Fingerberührung noch starten. Mit der Stimme lassen sich keine Videos starten. Das wird sich erst mit dem Show Modus ändern, teilte Amazon auf Nachfrage von Golem.de mit.

Aber auch sonst verhält sich ein Tablet im Show Modus Ladedock anders als ein Echo Show. Während das Display eines Echo Show eher immer eingeschaltet bleibt, dimmt das Tablet-Display nach etwa fünf Minuten, gibt Amazon an. Der Nutzer soll hier ansonsten nur einstellen können, dass das Tablet-Display nach fünf Minuten ganz ausgeht. Aber es wird keine Möglichkeit geben, das Display länger eingeschaltet zu lassen. Wer also mal eben mit einem Blick auf das Display etwas nachsehen möchte, muss es erst mit der Stimme aktivieren, obwohl das Tablet ja mit dem Netzteil verbunden ist und es kein Problem sein sollte, das Display länger eingeschaltet zu lassen. Der Show Modus berücksichtigt nicht die Tablet-Einstellungen zur Abschaltzeit des Displays.

 Show Modus Ladedock im Hands on: Kein Ersatz für einen Echo ShowVerfügbarkeit und Fazit 
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